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	<id>https://wiki.ixheim.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Holepunching</id>
	<title>Holepunching - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-15T16:29:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Xinux Wiki</subtitle>
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		<id>https://wiki.ixheim.de/index.php?title=Holepunching&amp;diff=37426&amp;oldid=prev</id>
		<title>Thomas.will: Die Seite wurde neu angelegt: „=Hole Punching (Rechnernetz)= *Hole Punching ist eine Technik, mit der eine UDP-Verbindung zwischen zwei Rechnern hergestellt werden kann, auch wenn beide sich…“</title>
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		<updated>2022-10-17T16:31:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „=Hole Punching (Rechnernetz)= *Hole Punching ist eine Technik, mit der eine UDP-Verbindung zwischen zwei Rechnern hergestellt werden kann, auch wenn beide sich…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;=Hole Punching (Rechnernetz)=&lt;br /&gt;
*Hole Punching ist eine Technik, mit der eine UDP-Verbindung zwischen zwei Rechnern hergestellt werden kann, auch wenn beide sich hinter restriktiven Firewalls befinden.&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um einen Spezialfall des Tunneling.&lt;br /&gt;
=Nutzung=&lt;br /&gt;
*Genutzt wird diese Technik für Anwendungen wie Online-Spiele, Peer-to-peer-Netzwerke und IP-Telefonie. &lt;br /&gt;
*Beide Clients bauen eine Verbindung mit einem offenen dritten Rechner auf, der dadurch die IP-Adressen und Port-Nummern beider Clients kennt.&lt;br /&gt;
*Diese Informationen gibt der Server dem jeweils anderen Client weiter. &lt;br /&gt;
*Beide Clients senden nun jeweils ein UDP-Paket an den anderen Client. &lt;br /&gt;
*Wesentlich dabei ist, dass die eigene Stateful-Paket-Inspection-Firewall des Senders dadurch eine Regel erzeugt, die im weiteren Verlauf den Empfang von 'Antworten' des Adressaten zulässt.&lt;br /&gt;
*Der Inhalt des Pakets ist dagegen unerheblich und wird – so das Paket überhaupt die Firewall des Zielrechners passiert – vom Zielrechner ignoriert. &lt;br /&gt;
*Nach diesem initialen Handshake können beide Clients direkt via UDP miteinander kommunizieren.&lt;br /&gt;
*Ist ein verbindungsorientiertes Protokoll notwendig, so kann keine TCP -Kommunikation erfolgen, da die Firewall diese überwacht und unbeantwortete Verbindungsversuche sofort schließt. &lt;br /&gt;
*Soll eine Übertragung der Pakete sichergestellt sein, so muss die Anwendung ein eigenes Protokoll, welches den UDP-Stack zur Kommunikation nutzt, implementieren.&lt;br /&gt;
=Beispiel=&lt;br /&gt;
*Alice möchte Dateien direkt an Bob verschicken. &lt;br /&gt;
*Hierfür nutzen sie einen Client mit Serverinfrastruktur.&lt;br /&gt;
*Die Serverinfrastruktur hält einen Anmeldeserver, erreichbar unter der Adresse 1.2.3.4 bereit.&lt;br /&gt;
*Alice und Bob sind beide an diesem Server angemeldet. &lt;br /&gt;
*Alice schickt eine Austauschanfrage mit dem Inhalt Ihrer IP-Adresse und Wunschport (IP 2.2.2.2, Port 49000) für Bob an den Server 1.2.3.4.&lt;br /&gt;
*Da Bob an dem Server ebenfalls angemeldet ist und eine Verbindung zu diesem hält, kann der Server Bobs Client erreichen. &lt;br /&gt;
*Bobs Client schickt nun ein UDP Paket von seiner IP(1.1.1.1) mit dem ausgehenden Port 50000 an Alice (2.2.2.2:49000). &lt;br /&gt;
*Dadurch wartet er auf eine Antwort an seinem ausgehenden Port.&lt;br /&gt;
*Seine Firewall muss den Port für eine gewisse Zeit offen halten, da sie aufgrund der Eigenschaften des UDP-Protokolls nicht genau wissen kann, wann die Verbindung zu Ende ist. &lt;br /&gt;
*Das Paket wird allerdings zunächst von Alice Firewall geblockt. &lt;br /&gt;
*Deshalb schickt Bob an den Server 1.2.3.4 nun die Aussage, dass er Port 50.000 bei sich geöffnet hat. &lt;br /&gt;
*Daraufhin erhält Alice Client die Nachricht ein UDP-Paket von Port 49.000 an Bobs IP(1.1.1.1, Port 50000) zu schicken. &lt;br /&gt;
*Alice Client erledigt dies und wartet nun ebenfalls auf eine Antwort, hier allerdings von Bobs IP-Adresse 2.2.2.2 von Port 50000. &lt;br /&gt;
*Diese kann nun kommen und wird nicht mehr von seiner Firewall verworfen, dank des vorher geschlagenen Lochs.&lt;br /&gt;
*Bobs Antworten an Alice zu Port 49.000 kommen ebenfalls an und Alice kann Ihre Dateien nun direkt an Bob schicken und Bob den Empfang direkt bestätigen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas.will</name></author>
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