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	<title>Iwconfig.... - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-29T00:48:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Xinux Wiki</subtitle>
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		<id>https://wiki.ixheim.de/index.php?title=Iwconfig....&amp;diff=778&amp;oldid=prev</id>
		<title>192.168.250.1: Die Seite wurde neu angelegt: =Grundlegendes= Die Wireless Tools von Jean Tourrilhes sind eine Sammlung kommandozeilenbasierter Programme, um alle notwendigen Einstellungen für Funknetzwerke vorneh...</title>
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		<updated>2009-08-10T17:02:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: =Grundlegendes= Die Wireless Tools von Jean Tourrilhes sind eine Sammlung kommandozeilenbasierter Programme, um alle notwendigen Einstellungen für Funknetzwerke vorneh...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;=Grundlegendes=&lt;br /&gt;
Die Wireless Tools von Jean Tourrilhes sind eine Sammlung kommandozeilenbasierter Programme,&lt;br /&gt;
um alle notwendigen Einstellungen für Funknetzwerke vornehmen zu können. Sie sind in Fedora&lt;br /&gt;
enthalten und kommen normalerweise bei der Installation auf die Festplatte (unter /sbin). Sie&lt;br /&gt;
bestehen aus sechs kleinen Programmen, die im folgenden vorgestellt und näher beschrieben&lt;br /&gt;
werden sollen.&lt;br /&gt;
=iwconfig=&lt;br /&gt;
Das Programm iwconfig ist vermutlich das wichtigste. Es stellt ein Pendant zum Programm ifconfig&lt;br /&gt;
dar und man kann mit ihm sämtliche WLAN-Parameter abfragen und ändern. Der Aufruf von&lt;br /&gt;
iwconfig zeigt für gewöhnlich alle Netzwerkschnittstellen an und gibt bei WLAN-Schnittstellen&lt;br /&gt;
entsprechende Informationen zur Konfiguration aus. Das Ganze sieht dann etwa so aus&lt;br /&gt;
 [user@linux ~]$ iwconfig eth1&lt;br /&gt;
 eth1 IEEE 802.11g ESSID:&amp;quot;WLAN&amp;quot; Nickname:&amp;quot;Fedora&amp;quot;&lt;br /&gt;
      Mode:Managed Frequency:2.427 GHz Access Point: 00:00:00:00:00:00&lt;br /&gt;
      Bit Rate:54 Mb/s Tx-Power=20 dBm Sensitivity=8/0&lt;br /&gt;
      Retry limit:7 RTS thr:off Fragment thr:off&lt;br /&gt;
      Power Management:off&lt;br /&gt;
      Link Quality=94/100 Signal level=-33 dBm Noise level=-85 dBm&lt;br /&gt;
      Rx invalid nwid:0 Rx invalid crypt:2 Rx invalid frag:0&lt;br /&gt;
      Tx excessive retries:0 Invalid misc:0 Missed beacon:0&lt;br /&gt;
 [user@linux ~]$&lt;br /&gt;
Alle Optionen werden direkt im Anschluß an das Interface angegeben. Ein Beispiel:&lt;br /&gt;
iwconfig eth1 mode Ad-Hoc&lt;br /&gt;
versetzt das Interface eth1 in den Ad-Hoc-Modus (mode ist hier die Option und Ad-Hoc der dazu&lt;br /&gt;
gehörige Parameter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Tabelle erläutert die wichtigsten Optionen und deren Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 cellpadding=2&lt;br /&gt;
!Option&lt;br /&gt;
!Zweck&lt;br /&gt;
!Parameter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|essid&lt;br /&gt;
|ändert die SSID &lt;br /&gt;
|Name, &amp;quot;Name des Netzwerks&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|nick &lt;br /&gt;
|ändert den Nicknamen unter dem man im Netzwerk sichtbar ist &lt;br /&gt;
|&amp;quot;Mein Nickname&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|mode &lt;br /&gt;
|ändert den Modus des WLANs&lt;br /&gt;
|managed, ad-Hoc, auto, monitor ¹&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|channel &lt;br /&gt;
|ändert den Kanal auf dem gesendet/empfangen wird&lt;br /&gt;
| Auto, 3 ²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ap &lt;br /&gt;
|legt die MAC-Adresse des Acces Points fest &lt;br /&gt;
|00:60:1D:01:23:45, any, auto, off&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|rate &lt;br /&gt;
|ändert die Übertragungsrate auto&lt;br /&gt;
|11M, 36M auto&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|txpower &lt;br /&gt;
|ändert die Sendeleistung&lt;br /&gt;
|auto, 15, 30mW, off&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|key &lt;br /&gt;
|ändert die Verschlüsselung bzw. den Schlüssel 0123-4567-89&lt;br /&gt;
|s:Passphrase&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
 ¹ Funktionieren von der Implemetierung der Treiber abhängig&lt;br /&gt;
 ² je nach WLAN-Standard beträgt der Wert bei 802.11b/g 1 bis 11 (USA bis 13, Japan bis 14) und bei 802.11a 19 Kanäle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=iwlist=&lt;br /&gt;
iwlist gibt einem Auskunft über die Möglichkeiten des angegebenen Interface und zum Teil über&lt;br /&gt;
WLAN-Netze in der Umgebung. Es gibt hier nur Optionen ohne Parameter, der Aufruf von iwlist&lt;br /&gt;
allein zeigt diese an. Hier sind die wichtigsten aufgezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=1 cellpadding=2&lt;br /&gt;
!Option&lt;br /&gt;
!Zweck&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|scanning &lt;br /&gt;
|scannt die Umgebung nach Funknetzwerken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|frequency &lt;br /&gt;
|listet die verfügbaren Frequenzen und Kanäle auf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[bit]rate &lt;br /&gt;
|listet die möglichen Übertragungsraten auf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|encryption &lt;br /&gt;
|listet die möglichen Verschlüsselungsmechanismen auf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|power &lt;br /&gt;
|zeigt die Sendeleistung in dBm und mW an&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Ein Scan der Umgebung mit dem Interface eth1 erfolgt demnach über den Befehl&lt;br /&gt;
 iwlist eth1 scanning&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=iwgetid=&lt;br /&gt;
iwgetid ist nur ein kleines Programm das anzeigt welches Interface mit welcher SSID verbunden ist. &lt;br /&gt;
Ein Ausgabe sieht in etwa so aus&lt;br /&gt;
 [user@linux ~]$ iwgetid&lt;br /&gt;
 eth1 ESSID:&amp;quot;Fedora&amp;quot;&lt;br /&gt;
 Wireless_Tools&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=iwpriv=&lt;br /&gt;
Mit iwpriv kann man optionale &amp;quot;private&amp;quot; Parameter eines WLAN-Interface ändern. Es stellt eine Ergänzung zu iwconfig dar und stellt treiberspezifische Parameter ein (im Gegensatz zu iwconfig,welches sich allgemeiner Parameter bedient). Ein Aufruf von iwpriv ohne Argumente zeigt die möglichen Kommandos für jedes Interface an. Je nach Gerät kann diese Liste kürzer oder länger sein. Die Ausgabe für ein Intel PRO Wireless 2200b/g mit dem Treiber ipw2200 1.1.2 sieht etwa so aus&lt;br /&gt;
 [user@linux ~]$ iwpriv eth1&lt;br /&gt;
 eth1 Available private ioctls :&lt;br /&gt;
 set_power (8BE0) : set 1 int &amp;amp; get 0&lt;br /&gt;
 get_power (8BE1) : set 0 &amp;amp; get 80 char&lt;br /&gt;
 set_mode (8BE2) : set 1 int &amp;amp; get 0&lt;br /&gt;
 get_mode (8BE3) : set 0 &amp;amp; get 80 char&lt;br /&gt;
 set_preamble (8BE4) : set 1 int &amp;amp; get 0&lt;br /&gt;
 get_preamble (8BE5) : set 0 &amp;amp; get 16 char&lt;br /&gt;
 reset (8BE6) : set 0 int &amp;amp; get 0&lt;br /&gt;
 sw_reset (8BE7) : set 0 int &amp;amp; get 0&lt;br /&gt;
 monitor (8BE8) : set 2 int &amp;amp; get 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=iwspy=&lt;br /&gt;
iwspy kann dazu benutzt werden Adressen sowie verschiedene weitere Informationen (z.Bsp.Verbindungsqualität, Signalstärke usw.) anderer WLAN-Clients zu sammeln, die sich in der gleichen WLAN-Zelle wie man selbst befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=iwevent=&lt;br /&gt;
iwevent ist eine Art Monitor zum Beobachten von sog. Wireless-Events welche auf einem Wireless Netzwerkinterface passieren.&lt;br /&gt;
Der Wechsel in den Monitor-Modus und wieder zurück in den verwalteten Modus stellt sich in der Ausgabe etwa wie folgt dar&lt;br /&gt;
 [user@linux ~]$ iwevent&lt;br /&gt;
 Waiting for Wireless Events from interfaces...&lt;br /&gt;
 18:03:34.878351 eth1 Set Mode:Monitor&lt;br /&gt;
 18:03:34.878414 eth1 New Access Point/Cell address:Not-Associated&lt;br /&gt;
 18:04:05.654940 eth1 Set Mode:Managed&lt;br /&gt;
 18:04:05.659166 eth1 Set Encryption key:off&lt;br /&gt;
 18:04:05.660964 eth1 Set ESSID:&amp;quot;Fedora&amp;quot;&lt;br /&gt;
 18:04:05.793319 eth1 Scan request completed&lt;br /&gt;
 18:04:06.339112 eth1 Scan request completed&lt;br /&gt;
 18:04:06.339538 eth1 Set Mode:Managed&lt;br /&gt;
 18:04:06.339565 eth1 Set ESSID:&amp;quot;Fedora&amp;quot;&lt;br /&gt;
 18:04:06.871619 eth1 Scan request completed&lt;br /&gt;
 18:04:06.872017 eth1 Set Mode:Managed&lt;br /&gt;
 18:04:06.872278 eth1 Set ESSID:&amp;quot;Fedora&amp;quot;&lt;br /&gt;
 18:04:06.878569 eth1 New Access Point/Cell address:00:00:00:00:00:00&lt;/div&gt;</summary>
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