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	<title>Kryptografische Grundprinzipien und Axiome - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-29T11:24:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Xinux Wiki</subtitle>
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		<id>https://wiki.ixheim.de/index.php?title=Kryptografische_Grundprinzipien_und_Axiome&amp;diff=66081&amp;oldid=prev</id>
		<title>Thomas.will: Die Seite wurde neu angelegt: „==Übersicht== *Diese Seite beschreibt die zentralen Axiome und Prinzipien der modernen Kryptografie.  *Sie bilden die Grundlage dafür, dass kryptografische S…“</title>
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		<updated>2025-12-08T17:35:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „==Übersicht== *Diese Seite beschreibt die zentralen Axiome und Prinzipien der modernen Kryptografie.  *Sie bilden die Grundlage dafür, dass kryptografische S…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;==Übersicht==&lt;br /&gt;
*Diese Seite beschreibt die zentralen Axiome und Prinzipien der modernen Kryptografie. &lt;br /&gt;
*Sie bilden die Grundlage dafür, dass kryptografische Systeme auch unter realistischen Angreiferbedingungen sicher bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kerckhoffs’ Prinzip ==&lt;br /&gt;
* Ein Kryptosystem muss selbst dann sicher sein, wenn alle seine Details öffentlich bekannt sind.&lt;br /&gt;
* Nur der Schlüssel muss geheim bleiben.&lt;br /&gt;
* Ziel: Sicherheit basiert auf Mathematik, nicht auf Geheimhaltung des Verfahrens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Shannon’s Maxim ==&lt;br /&gt;
* &amp;quot;The enemy knows the system.&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Angreifer kennen den Algorithmus, Implementierungen und Protokolle.&lt;br /&gt;
* Nur der Schlüssel schützt die Information – nichts anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prinzip der minimalen Geheimhaltung ==&lt;br /&gt;
* Sicherheit darf sich nicht auf „Security through obscurity“ stützen.&lt;br /&gt;
* Geheime Algorithmen sind kein Ersatz für echte Kryptografie.&lt;br /&gt;
* Standards (AES, RSA, ECC) sind öffentlich, weil sie überprüfbar sein müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prinzip der kleinsten Angriffsfläche ==&lt;br /&gt;
* Systeme sollen nur die Funktionen enthalten, die zwingend notwendig sind.&lt;br /&gt;
* Weniger Code = weniger Schwachstellen.&lt;br /&gt;
* Beispiel: ein Krypto-Modul implementiert nur AES-GCM statt dutzender Betriebsmodi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prinzip der geringsten Privilegien ==&lt;br /&gt;
* Schlüssel, Nutzer und Prozesse dürfen nur die Rechte haben, die absolut notwendig sind.&lt;br /&gt;
* Beispiel: ein Signaturschlüssel darf nicht auch zum Entschlüsseln verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fail-Secure-Prinzip ==&lt;br /&gt;
* Fehlerzustände dürfen keine sicherheitskritischen Informationen preisgeben.&lt;br /&gt;
* Beispiele:&lt;br /&gt;
** Keine Ausgabe interner Zustände bei Fehlern&lt;br /&gt;
** Keine Timing-Leaks (Zeitmessangriffe)&lt;br /&gt;
** Abbruch statt unsichere Weiterverarbeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Krypto-Agilitätsprinzip ==&lt;br /&gt;
* Kryptosysteme müssen so gebaut sein, dass Algorithmen austauschbar sind.&lt;br /&gt;
* Beispiel: Umstieg von SHA-1 auf SHA-256 ohne komplettes Re-Design.&lt;br /&gt;
* Hintergrund: Angriffe oder Quantenkryptografie können Verfahren entwerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prinzip der öffentlichen Überprüfbarkeit ==&lt;br /&gt;
* Kryptografische Verfahren sollen offen dokumentiert sein.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche und praktische Überprüfung ist Voraussetzung für Vertrauen.&lt;br /&gt;
* Dadurch entsteht robuste, global geprüfte Sicherheit (z. B. AES-Wettbewerb).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kryptografie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas.will</name></author>
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