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	<title>Nftables – Einführung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-17T11:31:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Xinux Wiki</subtitle>
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		<id>https://wiki.ixheim.de/index.php?title=Nftables_%E2%80%93_Einf%C3%BChrung&amp;diff=70334&amp;oldid=prev</id>
		<title>Thomas.will: Die Seite wurde neu angelegt: „= nftables – Einführung =  '''nftables''' ist das moderne Firewall-Framework des Linux-Kernels. Es ersetzt das ältere '''iptables''' und ist seit Linux-Ker…“</title>
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		<updated>2026-05-22T04:30:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „= nftables – Einführung =  &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nftables&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist das moderne Firewall-Framework des Linux-Kernels. Es ersetzt das ältere &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;iptables&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und ist seit Linux-Ker…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;= nftables – Einführung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''nftables''' ist das moderne Firewall-Framework des Linux-Kernels.&lt;br /&gt;
Es ersetzt das ältere '''iptables''' und ist seit Linux-Kernel 3.13 fester Bestandteil jedes aktuellen Linux-Systems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konfiguration erfolgt über das Kommandozeilenprogramm '''nft'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum nftables statt iptables? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''iptables''' hat viele Jahre gute Dienste geleistet – es ist aber in die Jahre gekommen.&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Schwächen von iptables:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* IPv4 und IPv6 mussten '''getrennt''' konfiguriert werden (iptables und ip6tables)&lt;br /&gt;
* Regeln wurden '''immer vollständig''' von oben nach unten durchsucht – auch wenn das gar nicht nötig wäre&lt;br /&gt;
* Vordefinierte Tabellen und Ketten waren '''immer aktiv''', egal ob man sie braucht oder nicht&lt;br /&gt;
* Änderungen am Regelsatz erforderten oft ein komplettes Neu-Einlesen aller Regeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nftables löst all diese Probleme und bringt dabei eine klarere, einheitlichere Syntax mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist neu und anders? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Nur was gebraucht wird, wird angelegt&lt;br /&gt;
:Bei iptables gibt es vordefinierte Tabellen und Ketten, die immer vorhanden sind.&lt;br /&gt;
:Bei nftables legt man '''nur das an, was man wirklich braucht''' – nichts läuft im Hintergrund ohne Grund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;IPv4 und IPv6 gemeinsam verwalten&lt;br /&gt;
:Mit der ''inet''-Familie in nftables kann man '''eine einzige Regel''' schreiben,&lt;br /&gt;
:die sowohl für IPv4- als auch für IPv6-Pakete gilt. Schluss mit doppelter Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schnellere Paketverarbeitung&lt;br /&gt;
:nftables kann Pakete mithilfe von '''Sets und Maps''' sehr effizient sortieren,&lt;br /&gt;
:ohne jede Regel einzeln prüfen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Flexiblere Regeln&lt;br /&gt;
:Eine einzelne nftables-Regel kann '''mehrere Aktionen''' auf einmal ausführen –&lt;br /&gt;
:zum Beispiel gleichzeitig zählen, loggen und blockieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kompatibilität mit iptables ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer bisher mit iptables gearbeitet hat, muss nicht sofort alles neu lernen.&lt;br /&gt;
Es gibt Werkzeuge, die bestehende iptables-Regeln automatisch nach nftables konvertieren.&lt;br /&gt;
Außerdem bringt nftables eine Kompatibilitätsschicht mit, über die iptables-Befehle&lt;br /&gt;
weiterhin funktionieren – zumindest für den Übergang.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas.will</name></author>
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