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	<id>https://wiki.ixheim.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=SELinux_Einleitung</id>
	<title>SELinux Einleitung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-28T19:44:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Xinux Wiki</subtitle>
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		<id>https://wiki.ixheim.de/index.php?title=SELinux_Einleitung&amp;diff=69410&amp;oldid=prev</id>
		<title>Thomas.will: Die Seite wurde neu angelegt: „= SELinux =  SELinux (Security-Enhanced Linux) ist ein Sicherheitssystem, das den Linux-Kernel um eine zusätzliche Kontrollschicht erweitert. Es wurde ursprü…“</title>
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		<updated>2026-05-04T04:26:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „= SELinux =  SELinux (Security-Enhanced Linux) ist ein Sicherheitssystem, das den Linux-Kernel um eine zusätzliche Kontrollschicht erweitert. Es wurde ursprü…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;= SELinux =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SELinux (Security-Enhanced Linux) ist ein Sicherheitssystem, das den Linux-Kernel um eine zusätzliche Kontrollschicht erweitert. Es wurde ursprünglich von der NSA entwickelt und ist heute fester Bestandteil von RHEL-basierten Distributionen wie Rocky Linux.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wozu braucht man SELinux? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normalerweise entscheidet Linux anhand von Besitzer, Gruppe und Berechtigungen, ob ein Prozess auf eine Datei zugreifen darf – das klassische rwx-Modell. Das reicht in vielen Fällen aus, hat aber eine Schwachstelle: Wird ein Dienst kompromittiert, darf der Angreifer alles, was der Dienst auch darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SELinux geht einen Schritt weiter. Es legt fest, '''welcher Prozess auf welche Ressource zugreifen darf''' – unabhängig vom Dateisystembesitzer. Ein kompromittierter Webserver kann damit zum Beispiel nicht einfach auf die Passwortdatenbank zugreifen, selbst wenn er als root läuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Prinzip nennt sich '''Mandatory Access Control (MAC)'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie funktioniert das? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SELinux weist jedem Objekt im System einen '''Kontext''' zu – Dateien, Prozessen, Ports und Sockets bekommen ein Etikett. Dieser Kontext hat die Form:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;syntaxhighlight lang=&amp;quot;bash&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
user:role:type:level&lt;br /&gt;
&amp;lt;/syntaxhighlight&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Praxis ist vor allem der '''Typ''' entscheidend, z. B. &amp;lt;code&amp;gt;httpd_sys_content_t&amp;lt;/code&amp;gt; für Webserver-Inhalte oder &amp;lt;code&amp;gt;sshd_exec_t&amp;lt;/code&amp;gt; für den SSH-Daemon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine zentrale Richtlinie (Policy) definiert dann, welche Typen miteinander kommunizieren dürfen. Alles, was nicht explizit erlaubt ist, wird blockiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die drei Modi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SELinux kennt drei Betriebsmodi:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Modus !! Verhalten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Enforcing''' || SELinux ist aktiv. Verstöße werden blockiert und protokolliert.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Permissive''' || SELinux ist passiv. Verstöße werden nur protokolliert, aber nicht blockiert. Nützlich zur Fehlersuche.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Disabled''' || SELinux ist vollständig deaktiviert. Nicht empfohlen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den aktuellen Modus zeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;syntaxhighlight lang=&amp;quot;bash&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
getenforce&lt;br /&gt;
&amp;lt;/syntaxhighlight&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wichtig zu wissen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SELinux ist kein Ersatz für klassische Linux-Berechtigungen – beide Systeme greifen gleichzeitig. Eine Datei muss also sowohl die normalen Dateiberechtigungen als auch den passenden SELinux-Kontext haben, damit ein Prozess darauf zugreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Probleme mit Diensten unter Rocky Linux haben SELinux als Ursache. Der erste Schritt bei der Fehlersuche ist daher immer ein Blick in die SELinux-Logs:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;syntaxhighlight lang=&amp;quot;bash&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
ausearch -m avc -ts recent&lt;br /&gt;
&amp;lt;/syntaxhighlight&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[SELinux Cheat Sheet]]&lt;br /&gt;
* [[Rocky Linux 10]]&lt;br /&gt;
* [[Firewall (nftables)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rocky Linux]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sicherheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SELinux]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas.will</name></author>
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