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	<id>https://wiki.ixheim.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Symmetrisches_Kupferkabel_%E2%80%93_Twisted_Pair</id>
	<title>Symmetrisches Kupferkabel – Twisted Pair - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-29T08:51:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Xinux Wiki</subtitle>
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		<id>https://wiki.ixheim.de/index.php?title=Symmetrisches_Kupferkabel_%E2%80%93_Twisted_Pair&amp;diff=43571&amp;oldid=prev</id>
		<title>Thomas.will: Die Seite wurde neu angelegt: „  Ein symmetrisches (Kupfer-) Kabel (Balanced Cable), auch Kabel mit verdrillten Leitungspaaren (Twisted Pair) genannt, besteht aus mehreren Adern, die nicht p…“</title>
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		<updated>2023-03-23T19:07:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „  Ein symmetrisches (Kupfer-) Kabel (Balanced Cable), auch Kabel mit verdrillten Leitungspaaren (Twisted Pair) genannt, besteht aus mehreren Adern, die nicht p…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein symmetrisches (Kupfer-) Kabel (Balanced Cable), auch Kabel mit verdrillten Leitungspaaren (Twisted Pair) genannt,&lt;br /&gt;
besteht aus mehreren Adern, die nicht parallel geführt werden, sondern paarweise miteinander verdrillt sind. Durch die Verdrillung wird die&lt;br /&gt;
gegenseitige Beeinflussung durch induktive und kapazitive Effekte von benachbart liegenden Leitungspaaren verringert.&lt;br /&gt;
Das Signal wird symmetrisch und erdfrei auf je einem Adernpaar geführt. Die Signalspannung liegt auf diese Weise nicht&lt;br /&gt;
gegen Erde oder Masse an, sondern lässt sich nur als Differenzspannung zwischen den beiden Adern eines Adernpaares abgreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:sym-kabel.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symmetrisches Kabel wird in verschiedenen Ausführungen angeboten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*U/UTP: ungeschirmtes Kabel (Unscreened/Unshielded Twisted Pair),&lt;br /&gt;
*F/UTP: Kabel mit Gesamtschirm aus Folie (Foil/Unshielded Twisted Pair),&lt;br /&gt;
*U/FTP: paarweise foliengeschirmtes Kabel (Unscreened/Foil Twisted Pair) &lt;br /&gt;
**STP: (Shielded Twisted Pair) alte Bezeichnung &lt;br /&gt;
*SF/UTP: Kabel mit Gesamtschirm aus Folie und Geflecht (Screened Foil/Unshielded Twisted Pair),&lt;br /&gt;
*S/FTP: paarweise foliengeschirmtes Kabel mit Gesamtschirm aus Geflecht (Screened/Foil Twisted Pair)&lt;br /&gt;
**S/STP (Screened Shielded Twisted Pair) alte Bezeichnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im LAN-Bereich werden symmetrische Kabel mit 2 Paaren (4 Adern) oder 4 Paaren (8 Adern) eingesetzt. Bei Neuverkabelungen wird empfohlen, nur noch&lt;br /&gt;
4-paariges Kabel zu verwenden. Das 2-paarige UTP-Kabel wird oft mit dem Vierdrahtkabel verwechselt, bei dem alle vier Adern miteinander verdrillt sind (Sternviererverseilung),&lt;br /&gt;
und das vor allem im Telefonbereich Verwendung findet. Wie beim Koaxialkabel ist auch beim symmetrischen Kupferkabel der&lt;br /&gt;
Wellenwiderstand Z0 eine wichtige Kenngröße. Typische Werte sind 100 Ω (Ethernet) und 150 Ω (Token Ring).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dämpfung==&lt;br /&gt;
Bei jedem Übertragungsmedium muss man gewisse Dämpfungsverluste in Kauf nehmen. Die Dämpfung (Attenuation) ist frequenzabhängig und wächst mit&lt;br /&gt;
steigender Signalfrequenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kategorie==&lt;br /&gt;
Für die Klassifizierung von symmetrischen Kabeln gibt es sieben Kategorien (1 bis 7), wobei die Übertragungsqualität&lt;br /&gt;
mit aufsteigender Nummer zunimmt. Diese Klassifizierung bezieht sich ausschließlich auf nachrichtentechnische Parameter (Frequenzverhalten, Dämpfung, usw.)&lt;br /&gt;
und macht keine Unterscheidung zwischen geschirmten und ungeschirmten Kabeln. Die folgende Tabelle zeigt die für die Praxis relevanten Kategorien 3 bis 7.&lt;br /&gt;
Die Kategorien sind rückwärtskompatibel in dem Sinne, dass eine Ethernet-Variante, die z.B. ein Kategorie-3-Kabel benötigt, selbstverständlich auch auf einem Kategorie-5-Kabel&lt;br /&gt;
lauffähig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| Border=1 Cellpadding=2&lt;br /&gt;
|'''Kategorie''' &lt;br /&gt;
|'''Maximale Übertragungs­frequenz [MHz]'''&lt;br /&gt;
|'''Ethernet-Einsatz­gebiete'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|16&lt;br /&gt;
|10Base-T, 100Base-T2, 100Base-T4&lt;br /&gt;
|-          &lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|20&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100Base-TX, 1000Base-T (eingeschränkt)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5e&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|1000Base-T&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|250&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6e&lt;br /&gt;
|500&lt;br /&gt;
|10G Base-T (eingeschränkt)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6a&lt;br /&gt;
|625&lt;br /&gt;
|10G Base-T&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|600&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Ein wesentliches Kriterium für die Auswahl eines Kabels ist die maximale Frequenz, die unter bestimmten Anforderungen übertragen werden kann. Die&lt;br /&gt;
folgende Tabelle zeigt die Frequenzanforderungen einiger Übertragungsverfahren.&lt;br /&gt;
{| Border=1 Cellpadding=2&lt;br /&gt;
|Übertragungsverfahren&lt;br /&gt;
|Übertragungsrate [Mbit/s]&lt;br /&gt;
|Signalfrequenz [MHz]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ethernet 10Base-T&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|20&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fast-Ethernet 100Base-TX&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|31.25&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fast-Ethernet 1000Base-TX&lt;br /&gt;
|1000&lt;br /&gt;
|62,5 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
==Steckverbindungen==&lt;br /&gt;
Bei symmetrischen Kabeln der Kategorien 1 bis 6 wird in Ethernet-Umgebungen der 8-polige Steckanschluss  RJ45 (Registered Jack)&lt;br /&gt;
verwendet, der auch als Modular Jack oder Western Plug bezeichnet wird. Die RJ45-Spezifikation wird von der US-amerikanischen&lt;br /&gt;
Federal Communications Commission (FCC) festgelegt. Neben RJ45 gibt es noch eine Reihe weiterer Stecker-Spezifikationen der&lt;br /&gt;
FCC. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle zeigt einige Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:r-stecker.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:rj_45_cables.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RJ45-Stecker gibt es in verschiedenen Qualitätsstufen (bezüglich Frquenzverhalten, Dämpfung, usw.), insbesondere gibt es&lt;br /&gt;
geschirmte und ungeschirmte Ausführungen. Die Auswahl eines geeigneten RJ45-Steckers erfordert die gleiche Sorgfalt wie die Auswahl des Kabels. Eine gewisse Vereinfachnung bietet&lt;br /&gt;
hier die weiter unten beschriebene Klasseneinteilung (A bis F), bei der nicht einzelne Kabel oder Stecker betrachtet werden, sondern komplette Übertragungsstrecken.&lt;br /&gt;
Bei Kabeln der Kategorie 7 reicht der RJ45-Stecker aufgrund der hohen übertragungstechnischen Anforderungen nicht mehr aus. Hier gibt es entsprechende Neuentwicklungen, wie&lt;br /&gt;
z.B. die Stecksysteme GP45 oder GG45.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während bei 4-paarigen Kabeln alle 8 Kontakte des RJ45-Steckers belegt sind, muss bei 2-paarigen Kabeln die Belegung der benötigten 4 Kontakte auf das jeweilige&lt;br /&gt;
Übertragungsverfahren abgestimmnt sein. Die folgende Tabelle zeigt die Kontaktbelegung des RJ45-Steckers für die verschiedenen Ethernet-Varianten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:stecker-belegung.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Farbkodierung der Adernpaare gibt es zwei Industriestandards: EIA/TIA 568A und EIA/TIA 568B&lt;br /&gt;
(Electronic Industries Alliance / Telecommunications Industry Association).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sinnvoll, in einem Netz durchgehend nur einen dieser Standards zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*EIA/TIA 568A &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:rj45-568a.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*EIA/TIA 568B&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:rj45-568b.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Belegt man gemäß obiger Tabelle beide Stecker eines Kabels, dann erhält man ein sogenanntes &amp;quot;Straight-through-Kabel&amp;quot;. Nun muss jedoch für die Datenübertragung das Transmit-Paar des Senders mit dem Receive-Paar des Empfängers&lt;br /&gt;
verbunden werden (und umgekehrt). Aus diesem Grund wird bei zentralen Netzkomponenten (z.B. Hubs und Switches) intern im Gerät ein sogenanntes &amp;quot;Crossover&amp;quot; vorgenommen. Auf diese Weise ist es möglich,&lt;br /&gt;
ein Endgerät (z.B. einen PC) über ein Straight-through-Kabel mit einem Hub zu verbinden. Will man jedoch zwei Endgeräte direkt miteinander vebinden, muss die&lt;br /&gt;
Crossover-Funktion im Kabel erfolgen und man benötigt hierfür ein Crossover-Kabel, bei dem die entsprechenden Aderpaare bei der Steckerbelegung vertauscht sind. Die folgende Abbildung&lt;br /&gt;
zeigt die Crossover-Steckerbelegung für ein 2-paariges Kabel.&lt;br /&gt;
[[Datei:crossover.png ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas.will</name></author>
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