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	<id>https://wiki.ixheim.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Umgebungsvariablen</id>
	<title>Umgebungsvariablen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-14T20:40:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Xinux Wiki</subtitle>
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		<id>https://wiki.ixheim.de/index.php?title=Umgebungsvariablen&amp;diff=65136&amp;oldid=prev</id>
		<title>Thomas.will: Die Seite wurde neu angelegt: „= Umgebungsvariablen =  == Grundprinzip == *Umgebungsvariablen sind Variablen, die nicht nur innerhalb der aktuellen Shell, sondern auch in von ihr gestarteten…“</title>
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		<updated>2025-10-17T15:04:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „= Umgebungsvariablen =  == Grundprinzip == *Umgebungsvariablen sind Variablen, die nicht nur innerhalb der aktuellen Shell, sondern auch in von ihr gestarteten…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;= Umgebungsvariablen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundprinzip ==&lt;br /&gt;
*Umgebungsvariablen sind Variablen, die nicht nur innerhalb der aktuellen Shell, sondern auch in von ihr gestarteten Prozessen (Kindprozessen) verfügbar sind.  &lt;br /&gt;
*Sie dienen dazu, Laufzeitumgebungen und Einstellungen an Unterprozesse zu vererben.  &lt;br /&gt;
*Im Gegensatz zu Shell-Variablen werden Umgebungsvariablen beim Start eines neuen Prozesses automatisch weitergegeben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anzeige von Umgebungsvariablen ==&lt;br /&gt;
*Die aktuell gesetzten Umgebungsvariablen können mit folgenden Kommandos angezeigt werden:  &lt;br /&gt;
** env – listet alle Umgebungsvariablen auf.  &lt;br /&gt;
** printenv – zeigt einzelne oder alle Umgebungsvariablen an.  &lt;br /&gt;
** echo $VARIABLENNAME – zeigt den Wert einer bestimmten Variablen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Beispiele&lt;br /&gt;
* env  &lt;br /&gt;
* printenv PATH  &lt;br /&gt;
* echo $HOME  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Setzen und Exportieren ==&lt;br /&gt;
*Eine normale Shell-Variable wird mit export zu einer Umgebungsvariablen gemacht.  &lt;br /&gt;
*Damit steht sie auch in Subshells oder aufgerufenen Programmen zur Verfügung.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Beispiel&lt;br /&gt;
* NAME=&amp;quot;Thomas&amp;quot;  &lt;br /&gt;
* export NAME  &lt;br /&gt;
* bash          # neue Subshell starten  &lt;br /&gt;
* echo $NAME  &lt;br /&gt;
 Thomas  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Nicht exportierte Variablen&lt;br /&gt;
*Variablen, die ohne export definiert werden, sind nur in der aktuellen Shell sichtbar.  &lt;br /&gt;
*Starte eine neue Shell, um den Unterschied zu testen:  &lt;br /&gt;
* bash  &lt;br /&gt;
* echo $NAME  &lt;br /&gt;
 (keine Ausgabe – nicht exportiert)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Temporäre Umgebungsvariablen ==&lt;br /&gt;
*Eine Variable kann auch nur für die Ausführung eines einzelnen Befehls gesetzt werden.  &lt;br /&gt;
*Diese gilt nur während der Befehlsausführung und wird danach verworfen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Beispiel&lt;br /&gt;
* LANG=C date  &lt;br /&gt;
 Fri Oct 17 18:45:12 2025  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entfernen von Umgebungsvariablen ==&lt;br /&gt;
*Mit dem Befehl unset können auch Umgebungsvariablen entfernt werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Beispiel&lt;br /&gt;
* unset LANG  &lt;br /&gt;
* echo $LANG  &lt;br /&gt;
 (keine Ausgabe – Variable gelöscht)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Permanente Umgebungsvariablen ==&lt;br /&gt;
*Damit Variablen bei jeder Anmeldung gesetzt werden, können sie in Shell-Startdateien definiert werden.  &lt;br /&gt;
*Je nach Shell und System unterscheiden sich die Dateien:  &lt;br /&gt;
** Benutzerabhängig: ~/.bashrc oder ~/.profile  &lt;br /&gt;
** Systemweit: /etc/environment oder /etc/profile  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Beispiel&lt;br /&gt;
* echo 'export EDITOR=vim' &amp;gt;&amp;gt; ~/.bashrc  &lt;br /&gt;
* source ~/.bashrc  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassung ==&lt;br /&gt;
*Shell-Variablen sind lokal – sie gelten nur in der aktuellen Sitzung.  &lt;br /&gt;
*Umgebungsvariablen sind global – sie werden an Unterprozesse weitergegeben.  &lt;br /&gt;
*Mit export wird eine Shell-Variable in eine Umgebungsvariable umgewandelt.  &lt;br /&gt;
*Mit env oder printenv können die aktuellen Umgebungsvariablen angezeigt werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Aufgaben =&lt;br /&gt;
*Erstellen Sie eine Shell-Variable TRAINER und exportieren Sie sie.  &lt;br /&gt;
*Starten Sie eine neue Bash-Sitzung und prüfen Sie, ob die Variable sichtbar ist.  &lt;br /&gt;
*Erstellen Sie eine temporäre Umgebungsvariable TESTVAR für den Befehl date.  &lt;br /&gt;
*Löschen Sie eine bestehende Umgebungsvariable mit unset.  &lt;br /&gt;
*Tragen Sie eine eigene Variable in ~/.bashrc ein, die bei jedem Login automatisch verfügbar ist.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas.will</name></author>
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