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Er ermöglicht es, direkt aus dem Terminal heraus Suchanfragen zu stellen und die Ergebnisse als URLs oder im Volltext anzuzeigen. | Er ermöglicht es, direkt aus dem Terminal heraus Suchanfragen zu stellen und die Ergebnisse als URLs oder im Volltext anzuzeigen. | ||
DuckDuckGo stellt dafür eine HTML-basierte Suchausgabe zur Verfügung, die nicht so restriktiv gegen automatisierte Abfragen abgesichert ist wie die meisten anderen Suchmaschinen-APIs. | DuckDuckGo stellt dafür eine HTML-basierte Suchausgabe zur Verfügung, die nicht so restriktiv gegen automatisierte Abfragen abgesichert ist wie die meisten anderen Suchmaschinen-APIs. | ||
Version vom 10. August 2025, 15:08 Uhr
ddgr und warum es noch funktioniert, während Metagoofil scheitert =
ddgr ist ein Kommandozeilen-Client für die Suchmaschine DuckDuckGo. = Er ermöglicht es, direkt aus dem Terminal heraus Suchanfragen zu stellen und die Ergebnisse als URLs oder im Volltext anzuzeigen. DuckDuckGo stellt dafür eine HTML-basierte Suchausgabe zur Verfügung, die nicht so restriktiv gegen automatisierte Abfragen abgesichert ist wie die meisten anderen Suchmaschinen-APIs.
Funktionsweise von ddgr
- Sendet HTTP-Requests an die HTML-Schnittstelle von DuckDuckGo.
- Erhält die gleichen Ergebnisse wie ein Browser (kein spezieller API-Key nötig).
- Kann Suchergebnisse formatieren, filtern und direkt an andere Programme weitergeben.
- Unterstützt Suchoperatoren wie bei der normalen Websuche (z. B. site:, filetype:).
Beispielanwendung
- Suche nach allen PDFs auf einer Domain:
- Mehrere Seiten abrufen und Ergebnisse zusammenführen:
Warum ddgr noch funktioniert
- Nutzt die reguläre Weboberfläche von DuckDuckGo (HTML).
- Keine API-Limits oder Registrierungszwang.
- DuckDuckGo blockt automatisierte Suchanfragen nicht so strikt wie Google oder Bing.
- Voller Zugriff auf Suchoperatoren wie site: und filetype:.
Warum Metagoofil nicht mehr zuverlässig funktioniert
- Metagoofil greift in der Standardversion über Bing/Google-Dorking auf Suchergebnisse zu.
- Google und Bing blockieren automatisierte Abfragen, insbesondere mit filetype: und site:-Operatoren, sehr schnell.
- Ohne gültige Such-API-Keys liefern diese Suchmaschinen oft 0 Treffer.
- Viele Websites lassen Dokumente nicht mehr von Suchmaschinen indizieren oder hosten sie auf externen Plattformen (CDNs, Cloudspeicher), die nicht unter der Zieldomain liegen.
- Ergebnis: Metagoofil findet oft keine oder nur sehr wenige Dateien, auch wenn im Browser Treffer sichtbar sind.
Fazit
- Für die Suche nach Dokumenten ist ddgr in Kombination mit Suchoperatoren aktuell deutlich praxistauglicher als Metagoofil.
- Metagoofil kann weiterhin nützlich sein, wenn man eigene API-Keys einbindet oder eine eigene Sammlung von URLs/Dokumenten zum Auswerten hat.
- Für reine OSINT-Dokumentensuche ohne API-Keys ist ddgr derzeit die bessere Wahl.