Bash Programmierung: Unterschied zwischen den Versionen

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−
=Bash Basics=
+
=Allgemeines=
−
*[[Einfache Shellsonderzeichen]]
+
*[[Thomas Will]]
−
*[[Bash Eingabe/Ausgabe]]
+
*[[Zeiten]]
−
*[[Jokerzeichen]]
+
=Themen=
−
*[[Prinzip der Bash]]
+
*[[Bash Programmierung Inhalt]]
−
*[[Interpretator]]
+
<!-- == Tag 1 ==  -->
−
*[[Ablauf eines Shell-Skriptes]]
+
* [[Die Geschichte der Shells]]
−
*[[Möglichkeiten ein Shellskript aufzurufen]]
+
* [[Ziele des IT Trainings Bash Programmierung]]
−
*[[Bash Variablen]]
+
* [[Arten von Shells]]
−
*[[Bash Dateien]]
+
* [[Prinzip der Bash]]
−
*[[Here Dokument]]
+
* [[Unterschiede zwischen bash und powershell]]
−
*[[read-Kommando]]
+
* [[Skript Interpreten in Linux]]
−
*[[Einfache Verzweigungen]]
+
* [[Möglichkeiten ein Shellskript aufzurufen]]
−
*[[Endestatus]]
+
* [[Bash Eingabe, Ausgabe und Pipes]]
−
*[[test-Kommando]]
+
* [[Einfache Shellsonderzeichen]]
−
*[[Optionen der Bash]]
+
* [[Jokerzeichen/Wildcard]]
−
*[[Bash Der if-Block]]
+
* [[Ein paar Kommandos]]
−
*[[Bash Der case-Block]]
+
* [[Kommandolokalisierung]]
−
*[[Rechnen mit der Bash]]
+
* [[Bash ssh in Programmen nutzen]]
−
*[[Bash Die while-Schleife]]
+
<!-- == Tag 2 == -->
−
*[[Bash Die until-Schleife]]
+
* [[Ablauf eines Shell-Skriptes]]
 +
* [[Bash Variablen]]
 +
* [[Bash Dateien]]
 +
* [[Here Dokument]]
 +
* [[Here String]]
 +
* [[read-Kommando]]
 +
* [[Endestatus]]
 +
* [[Bash Einfache Verzweigungen]]
 +
* [[test-Kommando]]
 +
* [[Bash Das neue Test Kommando]]
 +
* [[Rechnen mit der Bash]]
 +
<!-- == Tag 3 == -->
 +
<!-- == Tag 4 == -->
 +
* [[Bash Der if-Block]]
 +
* [[Bash Der case-Block]]
 +
* [[Bash Die while-Schleife]]
 +
* [[Bash Die until-Schleife]]
 +
* [[Bash Die for-Schleife]]
 +
* [[Bash Steuerung der Ablaufanweisungen]]
 +
* [[Bash funktion]]
 +
* [[cron]]
 +
* [[Bash Signalverarbeitung]]
 +
<!-- == Tag 5 == -->
 +
* [[Bash printf]]
 +
* [[Aliase]]
 +
* [[Prozesse]]
 +
* [[Bash Filedeskriptoren]]
 +
* [[Bash Farben]]
 +
* [[Bash getopts]]
 +
* [[Bash eval]]
 +
* [[Optionen der Bash]]
 +
* [[Bit Operationen mit der Bash]]
 +
* [[Bash Skripte]]
 +
* [[Mail Kommando]]
 +
* [[Bash Passwort generieren]]
 +
* [[Bash Alter eine Datei]]
 +
* [[Ssh VPN]]
 +
* [[Aufgaben gesamt]]
  
−
*[[Bash Die for-Schleife]]
+
= Links=
−
 
+
* http://openbook.rheinwerk-verlag.de/shell_programmierung/
−
*[[Bash Steuerung der Ablaufanweisungen]]
+
* http://mywiki.wooledge.org/BashFAQ/031
−
 
+
* http://tldp.org/LDP/abs/html/index.html
−
=Funktionen=
+
* http://openbook.rheinwerk-verlag.de/shell_programmierung/shell_006_003.htm
−
[[bash funktion]]
+
* https://kuepper.userweb.mwn.de/informatik/printf.pdf
−
 
 
−
=Signalbehandlung=
 
−
==Signale bei der Programmierung der bash==
 
−
Es existieren verschiedene Möglichkeiten, auf welchem Wege Signale gesendet werden können:
 
−
 
 
−
# von aussen:
 
−
## Benutzer (< DEL >, < CTRL >|, etc.)
 
−
## Prozesse (kill, alarm)
 
−
# von innen:
 
−
## Programmfehler (Adressfehler, ungültiger Befehl, Division durch 0, etc.)
 
−
 
 
−
Signale dienen der Interprozesskommunikation. Diese Nachrichten beschränken sich allerdings auf die Übertragung eines einzigen Wertes.
 
−
 
−
Von den Befehlen ''trap'' und ''kill'' werden folgende Signale verwendet:
 
−
 
 
−
{| border="1" cellpadding="2"
 
−
! Signalnummer
 
−
! Bedeutung
 
−
|-
 
−
| 0
 
−
| Beenden von bash
 
−
|-
 
−
| SIGHUP 1
 
−
| Logoff von einer Datensichtstation
 
−
|-
 
−
| SIGINT 2
 
−
| Drücken der Taste < DEL >
 
−
|-
 
−
| SIGQUIT 3
 
−
| Drücken der Taste < CTRL > + c
 
−
|-
 
−
| SIGKILL 9
 
−
| kill: unbedingter Prozessabbruch
 
−
|-
 
−
| SIGTERM 15
 
−
| Programmbeendigung
 
−
|}
 
−
 
 
−
==Reaktion eines Prozesses auf den Empfang eines Signals==
 
−
* Der Prozess beendet sich (meist Standardeinstellung).
 
−
* Der Prozess ignoriert das Signal. (Ausnahme: SIGKILL)
 
−
* Der Prozess fängt das Signal ab, d.h. er leitet eine selbst definierte Reaktion ein.
 
−
 
 
−
=Der Befehl trap =
 
−
'''Funktionen:'''
 
−
 
 
−
;Signalbehandlung setzen
 
−
(Nach Beendigung der bash werden die betreffenden temporären Dateien gelöscht)
 
−
*trap 'rm *.tmp' 0
 
−
*trap 'who; exit 1' 2 3
 
−
 
−
;Liefern von Informationen über gesetzte Signalbehandlung
 
−
*trap
 
−
 
 
−
;Zurücksetzen der Signalbehandlung
 
−
*trap 2 3
 
−
 
 
−
;Import von Signalen
 
−
*trap : 2 3
 
−
*trap '' 2 3
 
−
 
 
−
;Demonstriert die Funktion trap zum Abfangen von Signalen
 
−
<syntaxhighlight>
 
−
#!/bin/bash
 
−
trap 'echo trap ausgelöst' 2
 
−
i=0
 
−
while [ $i -lt 5 ]
 
−
do
 
−
  echo "Bitte nicht stören!"
 
−
  sleep 2
 
−
  i=`expr $i + 1`
 
−
done
 
−
</syntaxhighlight>
 
−
Bemerkung: Die Signalbehandlung selbst wird nicht an Kindprozesse weitervererbt. Das Ignorieren von Signalen hingegen wird weitervererbt.
 
−
 
 
−
=Weitere Möglichkeiten der Bash-Shell=
 
−
==Alias-Namen==
 
−
*[[aliase]]
 
−
 
 
−
=Filedeskriptoren=
 
−
==Schreibenden Deskriptor==
 
−
;anlegen
 
−
*exec 5> /tmp/five
 
−
;rein schreiben
 
−
*echo eins >&5
 
−
*echo zwei >&5
 
−
*echo drei >&5
 
−
;ausgeben
 
−
*cat /tmp/five
 
−
;aufheben
 
−
*exec 5>&-
 
−
;führt zu Fehler
 
−
*echo vier >&5
 
−
==Lesender Deskriptor==
 
−
;anlegen
 
−
*exec 7< /etc/hosts
 
−
;auslesen
 
−
*cat <&7
 
−
;geht nur einmal
 
−
*cat <&7
 
−
 
 
−
==Gleichzeitiges Lesen aus verschiedenen Dateien==
 
−
<syntaxhighlight>
 
−
#!/bin/bash
 
−
exec 3< /etc/passwd
 
−
exec 4< /etc/shadow
 
−
while true
 
−
do
 
−
  read var3 <&3
 
−
  read var4  <&4
 
−
  echo passwd  $var3
 
−
  echo shadow $var4 ;
 
−
  test -z $var4 && break
 
−
done
 
−
</syntaxhighlight>
 
−
==Gleichzeitiges Lesen aus Datei und Standardeingabe==
 
−
<syntaxhighlight>
 
−
#!/bin/bash
 
−
exec 3< $1
 
−
while read line <&3
 
−
do
 
−
  echo $line
 
−
  printf "Eine weitere Zeile einlesen? [j/n] : "
 
−
  read REPLY
 
−
  test "$REPLY" = "n"  && break
 
−
done
 
−
</syntaxhighlight>
 
−
 
 
−
=Bearbeiten von Farben=
 
−
 
 
−
Um die Farben in der Shell zu ändern, müssen wir bestimmte Zeichenfolgen senden. Die Zeichenkette \033\13301;31m würde z.B. alles Weitere in Rot ausgeben.
 
−
 
 
−
Format: \033\133;m
 
−
 
 
−
Diese Methode kann allerdings beim Setzen der Variable $PS1, die den Prompt kontrolliert, dazu führen, dass der Zeilenumbruch falsch berechnet wird. Deshalb ist in diesem Fall der Einschluss in \[ \] erforderlich.
 
−
 
 
−
Format: \[\033\133;m\]
 
−
 
 
−
Um mit dem Farbigen aufzuhören und wieder normal zu schreiben sendet man einfach folgende Zeichenfolge:
 
−
 
 
−
\033\1330m
 
−
 
 
−
Textdekorationen:
 
−
00 - Schmaldruck
 
−
01 - Keine
 
−
02 - dunkle Version der Farbe
 
−
04 - Unterstreichen
 
−
05 - Invertieren
 
−
 
 
−
Farben:
 
−
30 - Schwarz
 
−
31 - Rot
 
−
32 - Grün
 
−
33 - Gelb
 
−
34 - Blau
 
−
35 - Lila
 
−
36 - Cyan
 
−
37 - Grau
 
−
 
 
−
Hintergründe färben:
 
−
40 - Schwarz
 
−
41 - Rot
 
−
42 - Grün
 
−
43 - Gelb
 
−
44 - Blau
 
−
45 - Lila
 
−
46 - Cyan
 
−
47 - Grau
 
−
 
 
−
Austesten wie es dann genau aussieht kann man das mit den folgenden Befehlen:
 
−
 
 
−
for i in `seq 40 47`;do echo -e "Farbnummer:\033\13301;"$i"m $i \033\01330m";done
 
−
for i in `seq 30 37`;do echo -e "Farbnummer:\033\13301;"$i"m $i \033\01330m";done
 
−
 
 
−
=getopts=
 
−
<syntaxhighlight>
 
−
#!/bin/bash
 
−
function examine()
 
−
{
 
−
FILE=$1
 
−
shift
 
−
echo "Rights on $FILE"
 
−
for k in $*
 
−
do
 
−
case $k in
 
−
u) echo USER : $(ls -l $FILE | cut -c 1-3) ;;
 
−
g) echo GROUP: $(ls -l $FILE | cut -c 4-6) ;;
 
−
o) echo OTHER: $(ls -l $FILE | cut -c 7-9) ;;
 
−
esac
 
−
done
 
−
}
 
−
while getopts ugof: opt
 
−
do
 
−
  case $opt in
 
−
      u) OPT="${OPT} u";;
 
−
      g) OPT="${OPT} g";;
 
−
      o) OPT="${OPT} o";;
 
−
      f) DAT=$OPTARG;;
 
−
      ?) echo "USAGE: $0 -ugo -f FILE"; exit 2 ;;
 
−
  esac
 
−
done
 
−
examine $DAT $OPT
 
−
</syntaxhighlight>
 
−
;Erklärung
 
−
*Das Program kann mit den Optionen -u -g -o und -f Datei aufgerufen werden.
 
−
*Die Optionen ugo werden in der Variable $OPT "gesammelt".
 
−
*Alle Optionen werden an die Funktion examine übergeben.
 
−
*Die Optionen werden oben getrennt und je nach vorhandener Option werden Anweisungen ausgeführt.
 
−
 
 
−
 
 
−
*http://openbook.galileocomputing.de/shell_programmierung/shell_005_007.htm
 
−
 
 
−
=printf=
 
−
Formatierte Ausgabe mit printf
 
−
 
 
−
Im einfachsten Fall wird ein fester Text auf dem Bildschirm ausgegeben:
 
−
*printf("Dies ist ein einfaches Beispiel");
 
−
Der Text kann auch Sonderzeichen (z. B. Zeilenumbrüche) enthalten:
 
−
*printf("Hier werden \n zwei Zeilen ausgegeben!");
 
−
Die Zeichensequenz \n bewirkt einen Sprung an den Anfang der folgenden Bildschirmzeile. Weitere gebräuchliche Sonderzeichen sind:
 
−
{| class="wikitable"
 
−
|-
 
−
|\n
 
−
|Sprung an den Anfang der folgenden Bildschirmzeile
 
−
|-
 
−
|\b
 
−
|Gehe ein Zeichen zurück
 
−
|-
 
−
|\a
 
−
|Akustisches Signal
 
−
|-
 
−
|\r
 
−
|Sprung an den Anfang der aktuellen Bildschirmzeile
 
−
|-
 
−
|\\
 
−
|Ausgabe des Gegenschrägstrichs "\" (Backslash)
 
−
|-
 
−
|%%
 
−
|Ausgabe des Prozent-Zeichens "%"
 
−
|-
 
−
|\"
 
−
|Ausgabe eines doppelten Anführungszeichens
 
−
|-
 
−
|\t
 
−
|Sprung zur nächsten Tabulatorposition
 
−
|}
 
−
Sollen aktuelle Variablenwerte ausgegeben werden, werden in den Aufruf der
 
−
 
 
−
Funktion printf entsprechende „Platzhalter“ eingefügt:
 
−
*int x = 10;
 
−
*printf("Der Wert %d wurde der Variablen x zugewiesen.", x);
 
−
Auf dem Bildschirm erfolgt die Ausgabe „Der Wert 10 wurde der Variablen x zugewiesen“, es wird also der Platzhalter %d durch den aktuellen Wert der Variablen x
 
−
ersetzt. Es ist möglich, mehrere Variablen zugleich auszugeben:
 
−
*int x = 123, y = 234;
 
−
*printf("x = %d und y = %d", x, y);
 
−
Die Ausgabe lautet in diesem Fall „x = 123 und y = 234“. Für jede Variable ist ein
 
−
eigener Platzhalter (hier: %d) notwendig. Die auszugebenden Variablen werden
 
−
durch Kommas getrennt aufgelistet. Für jeden Platzhalter muss dabei eine Variable angegeben werden (hier: x, y).
 
−
Es ist zu beachten, dass der Platzhalter zum Typ der auszugebenden Variablen
 
−
passt (z. B. dient %d zur Ausgabe einer Variablen des Typs int, short oder long).
 
−
Weitere Platzhalter sind:
 
−
 
 
−
{| class="wikitable"
 
−
|-
 
−
|%d, %i
 
−
|int, short, long
 
−
|Ganze Zahl
 
−
|-
 
−
|%x, %X
 
−
|int, short, long
 
−
|Ganze Zahl, Ausgabe als Hexadezimalzahl
 
−
|-
 
−
|%f
 
−
|float, double
 
−
|Fließkommazahl
 
−
|-
 
−
|%e, %E
 
−
|float, double
 
−
|Fließkommazahl, Ausgabe im Exponentialformat
 
−
|-
 
−
|%c
 
−
|char
 
−
|Einzelnes Zeichen (Buchstabe, Ziffer, …)
 
−
|-
 
−
|%s
 
−
|char*
 
−
|Zeichenkette („String“)
 
−
|}
 
−
;Beispiel:
 
−
*int i = 10; double d = 22.22; char c = 'X';
 
−
*char* str = "abcdefg...";
 
−
*printf("Beispiel zu printf:\n");
 
−
*printf("%d, %f, %c\n", i, d, c);
 
−
*printf("%s", str);
 
−
Es kann die Breite des Ausgabebereichs angegeben werden. So wird mit %10d
 
−
eine ganze Zahl rechtsbündig in einem Bereich von 10 Zeichen Länge ausgegeben:
 
−
int i = 123;
 
−
*printf("->%d<-\n", i);
 
−
*printf("->%4d<-\n", i);
 
−
*printf("->%5d<-\n", i);
 
−
Bei der Ausgabe von Fließkommazahlen kann zusätzlich zur Länge des Ausgabebereichs die Anzahl der Nachkommastellen eingestellt werden:
 
−
*float f = 123.625;
 
−
*printf("->%f<-\n", f);
 
−
*printf("->%.2f<-\n", f);
 
−
*printf("->%10.0f<-\n", f);
 
−
*printf("->%10.1f<-\n", f);
 
−
*printf("->%10.2f<-\n", f);
 
−
*printf("->%10.3f<-\n", f);
 
−
*printf("->%10.4f<-\n", f)
 
−
==Beispielskript==
 
−
<syntaxhighlight>
 
−
#!/bin/bash
 
−
for DIR in $(df -t ext4  | awk 'NR>1 {  print $6 }')
 
−
do
 
−
  PROZENT=$(df -t ext4 $DIR | awk 'NR>1 {  print $5 }')
 
−
  PRO=$(echo $PROZENT | tr -d "%")
 
−
  let KI=PRO*20/100
 
−
  let MI=20-KI
 
−
    K="####################"
 
−
    M='--------------------'
 
−
  printf "%-10s%-4s%.${KI}s%.${MI}s" $DIR $PROZENT $K $M
 
−
    echo
 
−
done
 
−
</syntaxhighlight>
 
−
==Links==
 
−
*https://linuxconfig.org/bash-printf-syntax-basics-with-examples
 
−
 
 
−
=Das neue Test Kommando=
 
−
*"[[" ist Bashs Verbesserung des "[" Befehls.
 
−
*Es ist die bessere  Wahl, wenn Sie Skripte schreiben, die auf Bash abzielen. Meine Favoriten sind:
 
−
*Es ist eine syntaktische Funktion der Shell, daher weist sie ein besonderes Verhalten auf, das "[" nicht hat.
 
−
*Variablen müssen nicht mehr quotiert werden, da leere Zeichenfolgen und Zeichenfolgen mit Leerzeichen intuitiver behandelt werden.
 
−
*Zum Beispiel müssen Sie mit "[" schreiben.
 
−
<pre>
 
−
if [ -f "$ FILE"]
 
−
</pre>
 
−
*um leere Zeichenfolgen oder Dateinamen mit Leerzeichen richtig zu behandeln. Mit "[[" sind die Anführungszeichen unnötig:
 
−
<pre>
 
−
if [[ -f $ FILE ]]
 
−
</pre>
 
−
*Da es sich um eine syntaktische Funktion handelt, können Sie && und || verwenden Operatoren für Boolesche Tests und <und> für Zeichenfolgenvergleiche.
 
−
*[ kann dies nicht tun, da es sich um einen regulären Befehl handelt und &&, ||, <und> nicht als Befehlszeilenargumente an reguläre Befehle übergeben werden.
 
−
 
 
−
*Es hat einen wunderbaren Operator = ~, um Übereinstimmungen mit regulären Ausdrücken zu erstellen. Mit [ könntest du schreiben
 
−
<pre>
 
−
if ["$ ANSWER" = y -o "$ ANSWER" = yes]
 
−
</pre>
 
−
*Mit [[ können Sie dies als schreiben
 
−
<pre>
 
−
if [[ $ ANSWER = ~ ^ y (es)? ]]
 
−
</pre>
 
−
*Sie können sogar auf die erfassten Gruppen zugreifen, die in BASH_REMATCH gespeichert sind.
 
−
*Zum Beispiel wäre $ {BASH_REMATCH [1]} "es", wenn Sie oben ein vollständiges "ja" eingeben.
 
−
*Sie erhalten die Mustererkennung aka Globbing kostenlos.
 
−
*Vielleicht sind Sie weniger streng im Schreiben von Ja. Vielleicht bist du okay, wenn der Benutzer y-irgendetwas eingibt. Haben Sie sich versichert:
 
−
*wenn $ ANSWER = y *
 
−
 
 
−
=Links=
 
−
*http://openbook.rheinwerk-verlag.de/shell_programmierung/
 
−
*http://mywiki.wooledge.org/BashFAQ/031
 
−
*http://tldp.org/LDP/abs/html/index.html
 
−
*http://openbook.rheinwerk-verlag.de/shell_programmierung/shell_006_003.htm
 
−
*https://kuepper.userweb.mwn.de/informatik/printf.pdf
 

Aktuelle Version vom 12. Oktober 2025, 19:14 Uhr