Source-Operator: Unterschied zwischen den Versionen

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*Schreiben sie darin die 2 Funktionen.   
 
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**host_check: Diese soll testen ob die IP einer Rechner, den man als Argument übergibt, erreichbar ist und bei Erfolg den Rückgabewert "true" zurückliefern. Ansonsten false.
 
**host_check: Diese soll testen ob die IP einer Rechner, den man als Argument übergibt, erreichbar ist und bei Erfolg den Rückgabewert "true" zurückliefern. Ansonsten false.
**ports_check: Diesem übergegeben sie den jeweiligen Host und die Portliste und dies soll ihnen die offenen ports ausgeben.
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**ports_check: Diesem übergegeben sie den jeweiligen Host und die Portliste und diese soll ihnen die offenen ports ausgeben.
 
*Der Programteil soll jeden Rechner auf Erreichbarkeit prüfen.
 
*Der Programteil soll jeden Rechner auf Erreichbarkeit prüfen.
 
**wenn er erreichbar ist soll ein soll port_check wie oben beschrieben aufgerufen werden.
 
**wenn er erreichbar ist soll ein soll port_check wie oben beschrieben aufgerufen werden.

Aktuelle Version vom 27. November 2025, 14:07 Uhr

Funktionen – Source-Operator

  • Der Source-Operator (auch . genannt) erlaubt es, den Inhalt eines Skripts oder einer Funktion in die aktuelle Shell zu laden, ohne einen neuen Subprozess zu starten.*
  • Damit bleiben alle Variablen, Funktionen und Einstellungen im aktuellen Shell-Kontext erhalten.*

Grundprinzip

  • Mit source datei oder . datei wird die angegebene Datei zeilenweise von der aktuellen Shell ausgeführt.
  • Keine neue Subshell wird gestartet.
  • Änderungen an Variablen oder Funktionen bleiben nach dem Laden bestehen.

Beispiel – Source eines Skripts

#!/bin/bash
# Datei: vars.sh
greet() {
    echo "Name: $1"
    echo "Alter: $2"
}
  • Dieses Skript kann von einem anderen Skript geladen werden:*
#!/bin/bash
# Datei: main.sh
source ./vars.sh
# oder kurz: . ./vars.sh

greet Klaus 30
Ausgabe:
 Name: Klaus
 Alter: 30

Hinweise

  • Mit source werden alle Variablen und Funktionen direkt in die aktuelle Shell übernommen.
  • Unterschiede zu normalem Aufruf (./skript):
    • ./skript → neue Subshell, Variablen/Funktionen gehen danach verloren
    • source → aktueller Shell-Kontext wird erweitert
  • Wird häufig genutzt, um Konfigurationen, Funktionen oder Umgebungsvariablen in Skripten verfügbar zu machen.

Aufgaben

  • Erstellen Sie ein Skript config.sh mit zwei Variablen SERVER und PORTS.
  • Belegen sie die Variable SERVER mit den IPs 192.168.X.1 bis 192.168.X.12
  • Belegen sie die Variable PORTS mit dem Bereich 20:500
  • Schreiben Sie ein weiteres Skript, das config.sh mit source lädt.
  • Schreiben sie darin die 2 Funktionen.
    • host_check: Diese soll testen ob die IP einer Rechner, den man als Argument übergibt, erreichbar ist und bei Erfolg den Rückgabewert "true" zurückliefern. Ansonsten false.
    • ports_check: Diesem übergegeben sie den jeweiligen Host und die Portliste und diese soll ihnen die offenen ports ausgeben.
  • Der Programteil soll jeden Rechner auf Erreichbarkeit prüfen.
    • wenn er erreichbar ist soll ein soll port_check wie oben beschrieben aufgerufen werden.