Mount, umount und /etc/fstab: Unterschied zwischen den Versionen

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Animation zum Durchklicken: [https://labs.xinux.net/mount-fstab.html mount, umount und fstab]
=mount=
=mount=


<code>mount</code> fügt die Dateisysteme der verschiedenen Massenspeicher zu einem einzigen Verzeichnisbaum zusammen. Die Partitionen und Laufwerke sind als Gerätedateien unter <code>/dev</code> abgebildet; <code>mount</code> setzt das Dateisystem einer Partition auf ein leeres Verzeichnis, den '''Mountpunkt'''.
<code>mount</code> fügt die Dateisysteme der verschiedenen Massenspeicher zu einem einzigen Verzeichnisbaum zusammen. Die Partitionen und Laufwerke sind als Gerätedateien unter <code>/dev</code> abgebildet; <code>mount</code> setzt das Dateisystem einer Partition auf ein Verzeichnis, den '''Mountpunkt'''. Der Mountpunkt sollte leer sein: Was vorher darin lag, ist nicht gelöscht, aber verdeckt, solange etwas darüber gemountet ist – und taucht nach dem Aushängen wieder auf.


Die Liste der eingehängten Dateisysteme führt der Kernel unter <code>/proc/mounts</code>. <code>/etc/mtab</code> ist auf aktuellen Systemen nur noch ein Symlink darauf. Wird ein <code>mount</code>-Aufruf unvollständig angegeben, ergänzt das Kommando die fehlenden Angaben aus <code>/etc/fstab</code>.
Die Liste der eingehängten Dateisysteme führt der Kernel unter <code>/proc/mounts</code>. <code>/etc/mtab</code> ist auf aktuellen Systemen nur noch ein Symlink darauf. Wird ein <code>mount</code>-Aufruf unvollständig angegeben, ergänzt das Kommando die fehlenden Angaben aus <code>/etc/fstab</code>.
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! Option !! Wirkung
! Option !! Wirkung
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| <code>-a</code> || alle in <code>/etc/fstab</code> mit <code>auto</code> markierten Dateisysteme einhängen
| <code>-a</code> || alle Dateisysteme aus <code>/etc/fstab</code> einhängen, die nicht <code>noauto</code> tragen und noch nicht eingehängt sind
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| <code>-t TYP</code> || Dateisystemtyp angeben (ext4, xfs, iso9660 …); meist automatisch erkannt
| <code>-t TYP</code> || Dateisystemtyp angeben (ext4, xfs, iso9660 …); meist automatisch erkannt
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*findmnt /mnt
*findmnt /mnt


=Allgemeine Mount-Optionen=
==Allgemeine Mount-Optionen==


Hinter <code>-o</code> stehen die Optionen für die Partition. Diese gelten für alle Dateisystemtypen:
Hinter <code>-o</code> stehen die Optionen für die Partition. Diese gelten für alle Dateisystemtypen:
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| <code>dev</code> / <code>nodev</code> || Gerätedateien interpretieren oder nicht
| <code>dev</code> / <code>nodev</code> || Gerätedateien interpretieren oder nicht
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| <code>user</code> / <code>nouser</code> || auch normalen Nutzern das Einhängen erlauben oder nur root
| <code>user</code> / <code>nouser</code> || auch normalen Nutzern das Einhängen erlauben oder nur root. '''Achtung:''' <code>user</code> setzt automatisch <code>noexec,nosuid,nodev</code>; wer Programme ausführen will, muss <code>exec</code> dahinter schreiben
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| <code>atime</code> / <code>noatime</code> || Zugriffszeit bei jedem Lesen aktualisieren oder nicht (<code>noatime</code> bringt Tempo)
| <code>relatime</code> / <code>noatime</code> / <code>strictatime</code> || Umgang mit der Zugriffszeit. Standard ist <code>relatime</code>: atime nur aktualisieren, wenn sie älter als mtime/ctime oder einen Tag alt ist. <code>noatime</code> schreibt sie nie, <code>strictatime</code> bei jedem Lesen
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| <code>remount</code> || bereits eingehängtes Dateisystem mit neuen Optionen neu einhängen
| <code>remount</code> || bereits eingehängtes Dateisystem mit neuen Optionen neu einhängen
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| <code>bind</code> || ein Verzeichnis zusätzlich an einer zweiten Stelle einblenden
| <code>bind</code> || ein Verzeichnis zusätzlich an einer zweiten Stelle einblenden
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| <code>acl</code> || POSIX-ACLs aktivieren
| <code>acl</code> || POSIX-ACLs aktivieren; bei ext4 und XFS ohnehin Standard
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==Optionen im laufenden Betrieb ändern==
===Optionen im laufenden Betrieb ändern===
Mit <code>remount</code> lässt sich eine Option setzen, ohne vorher auszuhängen. Beispiel: eine Partition nachträglich auf <code>noexec</code> stellen.
Mit <code>remount</code> lässt sich eine Option setzen, ohne vorher auszuhängen. Beispiel: eine Partition nachträglich auf <code>noexec</code> stellen.
*mount -o remount,noexec /mnt
*mount -o remount,noexec /mnt


==Ein Verzeichnis an zweiter Stelle einblenden==
===Ein Verzeichnis an zweiter Stelle einblenden===
<code>bind</code> zeigt denselben Verzeichnisinhalt an zwei Pfaden – nützlich, um einem Dienst nur einen Teilbaum sichtbar zu machen.
<code>bind</code> zeigt denselben Verzeichnisinhalt an zwei Pfaden – nützlich, um einem Dienst nur einen Teilbaum sichtbar zu machen.
*mount --bind /daten/web /var/www/html
*mount --bind /daten/web /var/www/html
Soll die zweite Ansicht nur lesbar sein, braucht es einen zweiten Schritt:
*mount -o remount,bind,ro /var/www/html


=umount=
=umount=


<code>umount</code> hängt ein Dateisystem wieder aus. Dabei läuft automatisch ein <code>sync</code>, damit alle im Cache gehaltenen Daten geschrieben werden – deshalb einen USB-Stick immer erst aushängen, bevor man ihn abzieht.
<code>umount</code> hängt ein Dateisystem wieder aus. Dabei werden alle noch im Cache gehaltenen Daten dieses Dateisystems auf den Datenträger geschrieben – deshalb einen USB-Stick immer erst aushängen, bevor man ihn abzieht.


Ausgehängt werden kann nur ein '''inaktives''' Dateisystem: kein Prozess darf eine Datei darin geöffnet haben oder ein Verzeichnis darin als Arbeitsverzeichnis benutzen, und es darf kein weiteres Dateisystem darüber eingehängt sein. Sonst kommt <code>device is busy</code>.
Ausgehängt werden kann nur ein '''inaktives''' Dateisystem: kein Prozess darf eine Datei darin geöffnet haben oder ein Verzeichnis darin als Arbeitsverzeichnis benutzen, und es darf kein weiteres Dateisystem darüber eingehängt sein. Sonst kommt <code>device is busy</code>.
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! Option !! Wirkung
! Option !! Wirkung
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| <code>-a</code> || alle in <code>/etc/fstab</code> aufgeführten Dateisysteme aushängen
| <code>-a</code> || '''alle eingehängten''' Dateisysteme aushängen (außer <code>/proc</code> und Verwandten) – nicht nur die aus <code>/etc/fstab</code>. Auf einem laufenden System kaum sinnvoll
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| <code>-t TYP</code> || nur Dateisysteme des angegebenen Typs aushängen
| <code>-t TYP</code> || nur Dateisysteme des angegebenen Typs aushängen
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*umount /mnt
*umount /mnt


=Wenn das Aushängen hängt: „device is busy"=
==Wenn das Aushängen hängt: „device is busy"==


Belegt ein Prozess das Dateisystem, verweigert <code>umount</code> den Dienst:
Belegt ein Prozess das Dateisystem, verweigert <code>umount</code> den Dienst:
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  umount: /mnt: target is busy.
  umount: /mnt: target is busy.


==Den Blockierer finden==
===Den Blockierer finden===
<code>lsof</code> zeigt offene Dateien unterhalb des Mountpunkts, <code>fuser</code> die Prozesse mitsamt PID.
<code>lsof</code> zeigt offene Dateien unterhalb des Mountpunkts, <code>fuser</code> die Prozesse mitsamt PID.
*lsof /mnt
*lsof /mnt
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Danach den Prozess sauber beenden oder aus dem Verzeichnis herausgehen – oft ist es nur eine Shell, die noch im Mountpunkt steht.
Danach den Prozess sauber beenden oder aus dem Verzeichnis herausgehen – oft ist es nur eine Shell, die noch im Mountpunkt steht.


==Notausgang: lazy unmount==
===Notausgang: lazy unmount===
Lässt sich der Blockierer nicht beseitigen, nimmt <code>-l</code> den Mount sofort aus dem Baum. Der Datenträger wird freigegeben, sobald der letzte Zugriff endet.
Lässt sich der Blockierer nicht beseitigen, nimmt <code>-l</code> den Mount sofort aus dem Baum. Der Datenträger wird freigegeben, sobald der letzte Zugriff endet. Bis dahin ist er weiter in Benutzung – einen USB-Stick nach <code>umount -l</code> also nicht sofort abziehen.
*umount -l /mnt
*umount -l /mnt


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*fuser -km /mnt
*fuser -km /mnt


=Aufgaben=
==Aufgaben zu mount und umount==


Vorbereitung: drei Datenpartitionen auf <code>/dev/sdb</code> (<code>/dev/sdb1</code> bis <code>/dev/sdb3</code>), jeweils mit einem Dateisystem. '''<code>/dev/sda</code> bleibt unberührt.''' Die Mountpunkte vorher anlegen.
Vorbereitung: drei Datenpartitionen auf <code>/dev/sdb</code> (<code>/dev/sdb1</code> bis <code>/dev/sdb3</code>), jeweils mit einem Dateisystem. '''<code>/dev/sda</code> bleibt unberührt.''' Die Mountpunkte vorher anlegen.
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* Blenden Sie das Verzeichnis /mnt/1part/docs zusätzlich unter /mnt/gemeinsam ein (bind mount) und prüfen Sie das Ergebnis mit findmnt.
* Blenden Sie das Verzeichnis /mnt/1part/docs zusätzlich unter /mnt/gemeinsam ein (bind mount) und prüfen Sie das Ergebnis mit findmnt.
<!-- Lösung:
<!-- Lösung:
mkdir /mnt/gemeinsam
mkdir -p /mnt/1part/docs /mnt/gemeinsam
mount --bind /mnt/1part/docs /mnt/gemeinsam
mount --bind /mnt/1part/docs /mnt/gemeinsam
findmnt /mnt/gemeinsam
findmnt /mnt/gemeinsam
-->
-->
=/etc/fstab=
=/etc/fstab=
=Zweck=
==Zweck==


Die Datei <code>/etc/fstab</code> (''file system table'') legt fest, welche Dateisysteme beim Booten automatisch eingehängt werden, an welchem Mountpunkt und mit welchen Optionen. Sie ist außerdem die Vorlage für unvollständige <code>mount</code>-Aufrufe: steht ein Gerät oder Mountpunkt in der fstab, genügt <code>mount /mnt/docs</code> und der Rest wird ergänzt.
Die Datei <code>/etc/fstab</code> (''file system table'') legt fest, welche Dateisysteme beim Booten automatisch eingehängt werden, an welchem Mountpunkt und mit welchen Optionen. Sie ist außerdem die Vorlage für unvollständige <code>mount</code>-Aufrufe: steht ein Gerät oder Mountpunkt in der fstab, genügt <code>mount /mnt/docs</code> und der Rest wird ergänzt.


=Aufbau=
==Aufbau==


Jede Zeile beschreibt ein Dateisystem mit '''sechs durch Leerzeichen getrennten Feldern'''. Kommentare beginnen mit <code>#</code>.
Jede Zeile beschreibt ein Dateisystem mit '''sechs durch Leerzeichen getrennten Feldern'''. Kommentare beginnen mit <code>#</code>.
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| 3 || Typ || Dateisystemtyp: <code>ext4</code>, <code>xfs</code>, <code>btrfs</code>, <code>swap</code>, <code>nfs</code>. <code>auto</code> lässt den Kernel raten.
| 3 || Typ || Dateisystemtyp: <code>ext4</code>, <code>xfs</code>, <code>btrfs</code>, <code>swap</code>, <code>nfs</code>. <code>auto</code> lässt den Kernel raten.
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| 4 || Optionen || Kommagetrennte Mount-Optionen, dieselben wie bei <code>mount -o</code> (siehe [[Linux mount und umount]]).
| 4 || Optionen || Kommagetrennte Mount-Optionen, dieselben wie bei <code>mount -o</code> (siehe [[#Allgemeine Mount-Optionen|Allgemeine Mount-Optionen]]).
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| 5 || Dump || Markierung für das alte Backup-Programm <code>dump</code>. Heute praktisch bedeutungslos – steht fast immer auf <code>0</code>.
| 5 || Dump || Markierung für das alte Backup-Programm <code>dump</code>. Heute praktisch bedeutungslos – steht fast immer auf <code>0</code>.
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==Das Check-Feld richtig setzen==
===Das Check-Feld richtig setzen===


*<code>1</code> – nur für das Root-Dateisystem. Es wird zuerst und allein geprüft.
*<code>1</code> – nur für das Root-Dateisystem. Es wird zuerst und allein geprüft.
*<code>2</code> – für alle anderen ext-Dateisysteme. Sie werden nach Root und untereinander parallel geprüft.
*<code>2</code> – für alle anderen ext-Dateisysteme. Sie werden nach Root und untereinander parallel geprüft.
*<code>0</code> – keine Prüfung beim Booten. '''Für btrfs und xfs immer 0''', denn diese bringen kein <code>fsck</code> beim Start mit; auch Swap und Netzlaufwerke stehen auf 0.
*<code>0</code> – keine Prüfung beim Booten. '''Für btrfs und xfs immer 0''', denn deren <code>fsck</code> tut beim Start nichts; auch Swap und Netzlaufwerke stehen auf 0.


=Die UUID herausfinden=
==Die UUID herausfinden==


Der Gerätename in Feld 1 sollte eine UUID sein. Beide Werkzeuge zeigen sie:
Der Gerätename in Feld 1 sollte eine UUID sein. Beide Werkzeuge zeigen sie:
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*lsblk -f
*lsblk -f


=Nach dem Ändern: testen, nicht raten=
==Nach dem Ändern: testen, nicht raten==
 
Ein fehlerhafter fstab-Eintrag kann das '''Booten verhindern''' – das System bleibt dann im Notfall-Prompt (''emergency mode'') hängen. Deshalb '''vor dem Neustart''' prüfen.


Ein fehlerhafter fstab-Eintrag kann das '''Booten verhindern''' – das System bleibt dann im Notfall-Prompt hängen. Deshalb '''vor dem Neustart''' prüfen, ob alle Einträge sauber einhängen:
Zuerst die Syntax, ohne etwas einzuhängen. <code>findmnt --verify</code> findet Tippfehler, unbekannte Typen und UUIDs, die es nicht gibt:
*findmnt --verify
 
Dann tatsächlich einhängen:
*mount -a
*mount -a


Kommt keine Fehlermeldung, sind die Einträge in Ordnung. Erst dann neu starten.
Kommt keine Fehlermeldung, sind die Einträge in Ordnung. Erst dann neu starten. <code>mount -a</code> prüft allerdings nur Einträge ohne <code>noauto</code>, die noch nicht eingehängt sind.


Auf systemd-Systemen (Debian 12, Rocky) liest der Automounter die Datei nicht sofort neu. Nach einer Änderung einlesen lassen:
Auf systemd-Systemen (Debian, Rocky) erzeugt systemd aus der fstab eigene Mount-Units. Nach einer Änderung weist <code>mount</code> selbst darauf hin, dass systemd noch die alte Fassung kennt:
mount: (hint) your fstab has been modified, but systemd still uses
        the old version; use 'systemctl daemon-reload' to reload.
*systemctl daemon-reload
*systemctl daemon-reload


=Einen Eintrag entschärfen=
==Fehlende Platten: nofail==
 
Fehlt beim Booten eine Platte, die in der fstab steht – etwa eine USB-Platte oder ein Netzlaufwerk –, wartet systemd und landet im Notfall-Prompt. Mit <code>nofail</code> wird der Eintrag übersprungen, wenn das Gerät fehlt; <code>x-systemd.device-timeout=10s</code> verkürzt das Warten:
UUID=...  /mnt/backup  ext4  defaults,nofail,x-systemd.device-timeout=10s  0  2
 
Netzlaufwerke bekommen zusätzlich <code>_netdev</code>, damit sie erst nach dem Netzwerk eingehängt werden.
 
==Einen Eintrag entschärfen==


Soll ein Dateisystem vorerst '''nicht''' automatisch gemountet werden, aber der Eintrag bleiben, hilft die Option <code>noauto</code> in Feld 4. Dann wird es beim Booten übersprungen und lässt sich später von Hand über den Mountpunkt einhängen.
Soll ein Dateisystem vorerst '''nicht''' automatisch gemountet werden, aber der Eintrag bleiben, hilft die Option <code>noauto</code> in Feld 4. Dann wird es beim Booten übersprungen und lässt sich später von Hand über den Mountpunkt einhängen.
  /dev/sdb3  /mnt/video  ext4  noauto  0  0
  /dev/sdb3  /mnt/video  ext4  noauto  0  0


=Aufgaben=
==Aufgaben zu /etc/fstab==


Vorbereitung: eine leere Datenplatte <code>/dev/sdc</code>. '''<code>/dev/sda</code> bleibt unberührt.'''
Vorbereitung: eine leere Datenplatte <code>/dev/sdc</code>. '''<code>/dev/sda</code> bleibt unberührt.'''


* Erstellen Sie auf /dev/sdc vier Partitionen (mit fdisk oder gdisk).
* Erstellen Sie auf /dev/sdc vier Partitionen (mit fdisk oder gdisk).
<!-- Lösung: fdisk /dev/sdc  ->  viermal n, dann w -->
<!-- Lösung: fdisk /dev/sdc  ->  dreimal n (primär), beim vierten n eine primäre Partition über den Rest (MBR erlaubt genau vier primäre), dann w. Mit gdisk einfach viermal n. -->


* Formatieren Sie die vier Partitionen mit ext4 in Standardeinstellungen.
* Formatieren Sie die vier Partitionen mit ext4 in Standardeinstellungen.
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* Tragen Sie die 4. Partition (docs) so ein: automatisches Mounten, normale Nutzer dürfen mounten.
* Tragen Sie die 4. Partition (docs) so ein: automatisches Mounten, normale Nutzer dürfen mounten.
<!-- Lösung: /etc/fstab:
<!-- Lösung: /etc/fstab:
UUID=... /mnt/docs ext4 auto,user 0 2 -->
UUID=... /mnt/docs ext4 auto,user 0 2
Hinweis: user setzt automatisch noexec,nosuid,nodev. -->


* Testen Sie alle Einträge, ohne neu zu starten.
* Testen Sie alle Einträge, ohne neu zu starten.
<!-- Lösung: mount -a  (Fehler? Eintrag korrigieren, bevor rebootet wird) -->
<!-- Lösung: findmnt --verify ; systemctl daemon-reload ; mount -a  (Fehler? Eintrag korrigieren, bevor rebootet wird) -->


* Prüfen Sie mit findmnt, ob media wirklich noexec und misc wirklich ro gemountet ist.
* Prüfen Sie mit findmnt, ob media wirklich noexec und misc wirklich ro gemountet ist.
<!-- Lösung: findmnt /mnt/media ; findmnt /mnt/misc -->
<!-- Lösung: findmnt /mnt/media ; findmnt /mnt/misc -->


=Fleißaufgabe: Datei als Dateisystem (Loop)=
==Fleißaufgabe: Datei als Dateisystem (Loop)==


Statt einer echten Partition lässt sich auch eine Datei als Dateisystem einhängen – über ein Loop-Gerät.
Statt einer echten Partition lässt sich auch eine Datei als Dateisystem einhängen – über ein Loop-Gerät.
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* Formatieren Sie die Datei mit ext4.
* Formatieren Sie die Datei mit ext4.
<!-- Lösung: mkfs.ext4 /srv/share.img  (Rückfrage nach Nicht-Blockgerät mit y bestätigen) -->
<!-- Lösung: mkfs.ext4 /srv/share.img  (ältere Versionen fragen nach, weil es kein Blockgerät ist: mit y bestätigen) -->


* Legen Sie den Mountpunkt /mnt/share an und tragen Sie die Datei mit der Option loop in die /etc/fstab ein.
* Legen Sie den Mountpunkt /mnt/share an und tragen Sie die Datei mit der Option loop in die /etc/fstab ein.
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* Testen Sie den Eintrag.
* Testen Sie den Eintrag.
<!-- Lösung: mount -a ; findmnt /mnt/share -->
<!-- Lösung: mount -a ; findmnt /mnt/share ; losetup -a  (zeigt das verwendete Loop-Gerät) -->
==Entferntes System mounten==
*Installiere auf dem Debian System '''nfs-common'''
*Schauen dir mit '''showmount -e nfs-server.sec-labs.de''' welches Verzeichnis er freigibt
*Erstelle auf dem Debian System ein Verzeichnis '''mkdir -p /mnt/data'''
*Ergänze die /etc/fstab
**//nfs-server.sec-labs.de:<Freigabe von Punkt2> /mnt/data  nfs defaults 0 0
*mounte mit '''mount -a''' und '''systemctl daemon-reload'''
*Wie gross ist diese Freigabe

Aktuelle Version vom 20. Oktober 2026, 10:16 Uhr

Animation zum Durchklicken: mount, umount und fstab

mount

mount fügt die Dateisysteme der verschiedenen Massenspeicher zu einem einzigen Verzeichnisbaum zusammen. Die Partitionen und Laufwerke sind als Gerätedateien unter /dev abgebildet; mount setzt das Dateisystem einer Partition auf ein Verzeichnis, den Mountpunkt. Der Mountpunkt sollte leer sein: Was vorher darin lag, ist nicht gelöscht, aber verdeckt, solange etwas darüber gemountet ist – und taucht nach dem Aushängen wieder auf.

Die Liste der eingehängten Dateisysteme führt der Kernel unter /proc/mounts. /etc/mtab ist auf aktuellen Systemen nur noch ein Symlink darauf. Wird ein mount-Aufruf unvollständig angegeben, ergänzt das Kommando die fehlenden Angaben aus /etc/fstab.

Schema

mount [Optionen] Gerät Mountpunkt

Wichtige Optionen

Option Wirkung
-a alle Dateisysteme aus /etc/fstab einhängen, die nicht noauto tragen und noch nicht eingehängt sind
-t TYP Dateisystemtyp angeben (ext4, xfs, iso9660 …); meist automatisch erkannt
-o LISTE durch Kommata getrennte Liste von Mount-Optionen
-r nur lesend einhängen (wie -o ro)
-v ausführliche Ausgabe

Eine Partition einhängen

  • mount /dev/sdb1 /mnt

Mit ausdrücklichem Typ:

  • mount -t ext4 /dev/sdb1 /mnt

Eine CD/DVD nur lesend:

  • mount -t iso9660 -o ro /dev/sr0 /media/cdrom

Eingehängte Dateisysteme anzeigen

Ohne Argumente listet mount die aktuelle Liste auf.

  • mount
/dev/sda1 on / type ext4 (rw,relatime,errors=remount-ro)
/dev/sdb1 on /mnt type ext4 (rw,relatime)
/dev/sr0 on /media/cdrom type iso9660 (ro,nosuid,nodev)

Übersichtlicher – als Baum, wahlweise gefiltert nach Ziel:

  • findmnt /mnt

Allgemeine Mount-Optionen

Hinter -o stehen die Optionen für die Partition. Diese gelten für alle Dateisystemtypen:

Option Erklärung
defaults Kurzform für rw,suid,dev,exec,auto,nouser,async
rw / ro les-/schreibbar bzw. nur lesbar
auto / noauto bei mount -a (und beim Booten) mit einhängen oder nicht
exec / noexec Ausführen von Programmen erlauben oder verbieten
suid / nosuid SUID-/SGID-Bits beachten oder ignorieren
dev / nodev Gerätedateien interpretieren oder nicht
user / nouser auch normalen Nutzern das Einhängen erlauben oder nur root. Achtung: user setzt automatisch noexec,nosuid,nodev; wer Programme ausführen will, muss exec dahinter schreiben
relatime / noatime / strictatime Umgang mit der Zugriffszeit. Standard ist relatime: atime nur aktualisieren, wenn sie älter als mtime/ctime oder einen Tag alt ist. noatime schreibt sie nie, strictatime bei jedem Lesen
remount bereits eingehängtes Dateisystem mit neuen Optionen neu einhängen
loop eine Image-Datei über ein Loop-Gerät einhängen
bind ein Verzeichnis zusätzlich an einer zweiten Stelle einblenden
acl POSIX-ACLs aktivieren; bei ext4 und XFS ohnehin Standard

Optionen im laufenden Betrieb ändern

Mit remount lässt sich eine Option setzen, ohne vorher auszuhängen. Beispiel: eine Partition nachträglich auf noexec stellen.

  • mount -o remount,noexec /mnt

Ein Verzeichnis an zweiter Stelle einblenden

bind zeigt denselben Verzeichnisinhalt an zwei Pfaden – nützlich, um einem Dienst nur einen Teilbaum sichtbar zu machen.

  • mount --bind /daten/web /var/www/html

Soll die zweite Ansicht nur lesbar sein, braucht es einen zweiten Schritt:

  • mount -o remount,bind,ro /var/www/html

umount

umount hängt ein Dateisystem wieder aus. Dabei werden alle noch im Cache gehaltenen Daten dieses Dateisystems auf den Datenträger geschrieben – deshalb einen USB-Stick immer erst aushängen, bevor man ihn abzieht.

Ausgehängt werden kann nur ein inaktives Dateisystem: kein Prozess darf eine Datei darin geöffnet haben oder ein Verzeichnis darin als Arbeitsverzeichnis benutzen, und es darf kein weiteres Dateisystem darüber eingehängt sein. Sonst kommt device is busy.

Optionen

Option Wirkung
-a alle eingehängten Dateisysteme aushängen (außer /proc und Verwandten) – nicht nur die aus /etc/fstab. Auf einem laufenden System kaum sinnvoll
-t TYP nur Dateisysteme des angegebenen Typs aushängen
-l lazy: den Mount sofort aus dem Baum nehmen, den Datenträger aber erst freigeben, wenn der letzte Zugriff endet
-v ausführliche Ausgabe

Aushängen – über Gerät oder Mountpunkt

Beides ist möglich und tut dasselbe. Über das Gerät:

  • umount /dev/sdb1

Oder über den Mountpunkt:

  • umount /mnt

Wenn das Aushängen hängt: „device is busy"

Belegt ein Prozess das Dateisystem, verweigert umount den Dienst:

umount: /mnt: target is busy.

Den Blockierer finden

lsof zeigt offene Dateien unterhalb des Mountpunkts, fuser die Prozesse mitsamt PID.

  • lsof /mnt
  • fuser -vm /mnt

Danach den Prozess sauber beenden oder aus dem Verzeichnis herausgehen – oft ist es nur eine Shell, die noch im Mountpunkt steht.

Notausgang: lazy unmount

Lässt sich der Blockierer nicht beseitigen, nimmt -l den Mount sofort aus dem Baum. Der Datenträger wird freigegeben, sobald der letzte Zugriff endet. Bis dahin ist er weiter in Benutzung – einen USB-Stick nach umount -l also nicht sofort abziehen.

  • umount -l /mnt

Als grobes Mittel kann fuser die Blockierer auch direkt abschießen (mit Bedacht einsetzen):

  • fuser -km /mnt

Aufgaben zu mount und umount

Vorbereitung: drei Datenpartitionen auf /dev/sdb (/dev/sdb1 bis /dev/sdb3), jeweils mit einem Dateisystem. /dev/sda bleibt unberührt. Die Mountpunkte vorher anlegen.

  • Legen Sie die Mountpunkte /mnt/1part, /mnt/2part und /mnt/3part an.
  • Mounten Sie die erste Partition unter /mnt/1part.
  • Mounten Sie die zweite Partition unter /mnt/2part mit der Option noatime.
  • Hängen Sie die erste Partition mit remount zusätzlich auf noexec um, ohne sie auszuhängen.
  • Prüfen Sie mit findmnt, ob die Optionen gesetzt sind.
  • Mounten Sie die dritte Partition unter /mnt/3part nur lesend.
  • Wechseln Sie mit cd nach /mnt/2part und versuchen Sie, die Partition auszuhängen. Was passiert, und wie finden Sie den Blockierer?
  • Hängen Sie die zweite Partition aus – über den Mountpunkt.
  • Blenden Sie das Verzeichnis /mnt/1part/docs zusätzlich unter /mnt/gemeinsam ein (bind mount) und prüfen Sie das Ergebnis mit findmnt.

/etc/fstab

Zweck

Die Datei /etc/fstab (file system table) legt fest, welche Dateisysteme beim Booten automatisch eingehängt werden, an welchem Mountpunkt und mit welchen Optionen. Sie ist außerdem die Vorlage für unvollständige mount-Aufrufe: steht ein Gerät oder Mountpunkt in der fstab, genügt mount /mnt/docs und der Rest wird ergänzt.

Aufbau

Jede Zeile beschreibt ein Dateisystem mit sechs durch Leerzeichen getrennten Feldern. Kommentare beginnen mit #.

# Gerät              Mountpunkt   Typ    Optionen                  Dump  Check
UUID=581cc4b6-...    /            ext4   errors=remount-ro          0     1
UUID=5b8ed1c7-...    none         swap   sw                         0     0
/dev/sdb1            /mnt/docs    ext4   defaults                   0     2
/dev/sr0             /media/cdrom udf,iso9660  user,noauto,exec     0     0
192.168.240.1:/export/share  /export  nfs  defaults                0     0
Feld Name Bedeutung
1 Gerät Gerätedatei, UUID, Label oder Netzwerkfreigabe. UUID ist am robustesten, weil sie sich beim Umstecken nicht ändert – Gerätenamen wie /dev/sdb1 können wandern.
2 Mountpunkt Verzeichnis, auf das eingehängt wird. Bei Swap steht hier none oder swap.
3 Typ Dateisystemtyp: ext4, xfs, btrfs, swap, nfs. auto lässt den Kernel raten.
4 Optionen Kommagetrennte Mount-Optionen, dieselben wie bei mount -o (siehe Allgemeine Mount-Optionen).
5 Dump Markierung für das alte Backup-Programm dump. Heute praktisch bedeutungslos – steht fast immer auf 0.
6 Check Reihenfolge der fsck-Prüfung beim Booten.

Das Check-Feld richtig setzen

  • 1 – nur für das Root-Dateisystem. Es wird zuerst und allein geprüft.
  • 2 – für alle anderen ext-Dateisysteme. Sie werden nach Root und untereinander parallel geprüft.
  • 0 – keine Prüfung beim Booten. Für btrfs und xfs immer 0, denn deren fsck tut beim Start nichts; auch Swap und Netzlaufwerke stehen auf 0.

Die UUID herausfinden

Der Gerätename in Feld 1 sollte eine UUID sein. Beide Werkzeuge zeigen sie:

  • blkid /dev/sdb1
  • lsblk -f

Nach dem Ändern: testen, nicht raten

Ein fehlerhafter fstab-Eintrag kann das Booten verhindern – das System bleibt dann im Notfall-Prompt (emergency mode) hängen. Deshalb vor dem Neustart prüfen.

Zuerst die Syntax, ohne etwas einzuhängen. findmnt --verify findet Tippfehler, unbekannte Typen und UUIDs, die es nicht gibt:

  • findmnt --verify

Dann tatsächlich einhängen:

  • mount -a

Kommt keine Fehlermeldung, sind die Einträge in Ordnung. Erst dann neu starten. mount -a prüft allerdings nur Einträge ohne noauto, die noch nicht eingehängt sind.

Auf systemd-Systemen (Debian, Rocky) erzeugt systemd aus der fstab eigene Mount-Units. Nach einer Änderung weist mount selbst darauf hin, dass systemd noch die alte Fassung kennt:

mount: (hint) your fstab has been modified, but systemd still uses
       the old version; use 'systemctl daemon-reload' to reload.
  • systemctl daemon-reload

Fehlende Platten: nofail

Fehlt beim Booten eine Platte, die in der fstab steht – etwa eine USB-Platte oder ein Netzlaufwerk –, wartet systemd und landet im Notfall-Prompt. Mit nofail wird der Eintrag übersprungen, wenn das Gerät fehlt; x-systemd.device-timeout=10s verkürzt das Warten:

UUID=...   /mnt/backup   ext4   defaults,nofail,x-systemd.device-timeout=10s   0   2

Netzlaufwerke bekommen zusätzlich _netdev, damit sie erst nach dem Netzwerk eingehängt werden.

Einen Eintrag entschärfen

Soll ein Dateisystem vorerst nicht automatisch gemountet werden, aber der Eintrag bleiben, hilft die Option noauto in Feld 4. Dann wird es beim Booten übersprungen und lässt sich später von Hand über den Mountpunkt einhängen.

/dev/sdb3   /mnt/video   ext4   noauto   0   0

Aufgaben zu /etc/fstab

Vorbereitung: eine leere Datenplatte /dev/sdc. /dev/sda bleibt unberührt.

  • Erstellen Sie auf /dev/sdc vier Partitionen (mit fdisk oder gdisk).
  • Formatieren Sie die vier Partitionen mit ext4 in Standardeinstellungen.
  • Legen Sie die Mountpunkte /mnt/media, /mnt/misc, /mnt/video und /mnt/docs an.
  • Ermitteln Sie die UUIDs der vier Partitionen.
  • Tragen Sie die 1. Partition (media) so ein, dass kein Ausführen erlaubt ist und ACLs aktiv sind.
  • Tragen Sie die 2. Partition (misc) so ein: kein SUID, kein dev, nur lesend.
  • Tragen Sie die 3. Partition (video) so ein, dass sie nicht automatisch gemountet wird.
  • Tragen Sie die 4. Partition (docs) so ein: automatisches Mounten, normale Nutzer dürfen mounten.
  • Testen Sie alle Einträge, ohne neu zu starten.
  • Prüfen Sie mit findmnt, ob media wirklich noexec und misc wirklich ro gemountet ist.

Fleißaufgabe: Datei als Dateisystem (Loop)

Statt einer echten Partition lässt sich auch eine Datei als Dateisystem einhängen – über ein Loop-Gerät.

  • Erstellen Sie eine leere Datei von 2 GB.
  • Formatieren Sie die Datei mit ext4.
  • Legen Sie den Mountpunkt /mnt/share an und tragen Sie die Datei mit der Option loop in die /etc/fstab ein.
  • Testen Sie den Eintrag.

Entferntes System mounten

  • Installiere auf dem Debian System nfs-common
  • Schauen dir mit showmount -e nfs-server.sec-labs.de welches Verzeichnis er freigibt
  • Erstelle auf dem Debian System ein Verzeichnis mkdir -p /mnt/data
  • Ergänze die /etc/fstab
    • //nfs-server.sec-labs.de:<Freigabe von Punkt2> /mnt/data nfs defaults 0 0
  • mounte mit mount -a und systemctl daemon-reload
  • Wie gross ist diese Freigabe