Rspamd DNS Sicherung: Unterschied zwischen den Versionen

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== Identitätsprüfung durch DNS-Validierung ==
 
  
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Die Sicherheit des Mail-Systems it213.int basiert auf der Verifikation der Absenderidentität. Rspamd nutzt hierfür die DNS-Infrastruktur, um zu prüfen, ob ein sendender Server autorisiert ist.
 
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=== DNS-Grundlage in der Zone it213.int ===
 
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Damit andere Server die Mails von mail.it213.int akzeptieren, muss der Administrator eine eindeutige Vollmacht im DNS publizieren. Ohne diesen Eintrag bleibt jede Prüfung durch Rspamd ergebnislos.
 
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Eintrag in der Zonendatei (it213.int):
 
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<pre>
 
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it213.int.  IN  TXT  "v=spf1 mx -all"
 
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</pre>
 
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Bedeutung für den Filter:
 
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* mx: Alle Server, die als MX für it213.int im DNS stehen (mail.it213.int), sind vertrauenswürdig.
 
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* -all: Jeder andere Server, der behauptet für it213.int zu senden, wird als Fälscher eingestuft.
 
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=== Rspamd-Konfiguration zur Validierung ===
 
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Die reine Existenz des DNS-Eintrags schützt noch nicht. Rspamd muss aktiv angewiesen werden, diese Daten bei jeder eingehenden Mail abzufragen und zu bewerten.
 
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==== Aktivierung des SPF-Moduls ====
 
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Datei: /etc/rspamd/local.d/spf.conf
 
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<pre>
 
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enabled = true;
 
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ignore_hosts = "127.0.0.1, 192.168.0.0/16";
 
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</pre>
 
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==== Definition der Bewertung ====
 
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Hier wandelt Rspamd das DNS-Ergebnis in eine mathematische Entscheidung (Scoring) um. Diese Werte bestimmen, ob eine Mail später im Junk-Ordner landet.
 
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Datei: /etc/rspamd/local.d/scores.inc
 
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<pre>
 
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symbols {
 
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    "R_SPF_ALLOW" {
 
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        score = -1.0;
 
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        description = "DNS-Identität bestätigt (Bonus)";
 
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    }
 
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    "R_SPF_FAIL" {
 
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        score = 3.5;
 
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        description = "Identitätsfälschung erkannt (Malus)";
 
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    }
 
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}
 
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</pre>
 
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=== Operativer Datenfluss ===
 
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Der Prozess der Identitätsprüfung folgt einer festen Kette, die im Rspamd-Log kontrolliert werden kann:
 
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* Anfrage: Ein fremder Server liefert eine Mail für @it213.int ein.
 
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* DNS-Check: Rspamd sendet eine Query an den Nameserver von it213.int und fragt den TXT-Record ab.
 
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* Abgleich: Rspamd vergleicht die IP des Senders mit dem 'mx' aus dem SPF-Eintrag.
 
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* Resultat: Bei einer Diskrepanz setzt Rspamd das Symbol R_SPF_FAIL.
 
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=== Verifikation im Live-System ===
 
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Die Teilnehmer prüfen die Wirksamkeit ihrer DNS- und Rspamd-Konfiguration durch die Analyse der Header einer empfangenen Mail oder direkt im Log:
 
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* Befehl: journalctl -u rspamd -f | grep "SPF"
 
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== Fazit zur Identitätsprüfung ==
 
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;DNS-Pflicht: Ohne den TXT-Eintrag in der Zone it213.int gibt es keine Vertrauensgrundlage.
 
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;Rspamd-Pflicht: Ohne die Konfiguration in der spf.conf bleibt der DNS-Eintrag ohne Auswirkung auf den Spam-Filter.
 
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;Sicherheit: Erst die Kopplung beider Systeme ermöglicht ein automatisiertes Reject bei Identitätsdiebstahl.
 

Aktuelle Version vom 18. März 2026, 18:56 Uhr