Linux Sicherheit - Authentifizierung

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Linux Sicherheit - Authentifizierung

  • Die Authentifizierung ist das Herzstück jeder System­sicherheit. Sie stellt sicher, dass nur berechtigte Benutzer Zugriff auf das System erhalten. Fehlerhafte oder schwache Authentifizierung ist einer der häufigsten Gründe für unbefugte Zugriffe und erfolgreiche Angriffe.*

Grundlagen

  • Ziel der Authentifizierung ist die zweifelsfreie Identifizierung eines Benutzers.
  • Das klassische Linux-Modell nutzt Benutzername und Passwort, verwaltet über PAM (Pluggable Authentication Modules).
  • Authentifizierungsdaten liegen in /etc/shadow, Hash-geschützt und nur für root lesbar.
  • Erweiterte Verfahren wie Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) oder Public-Key-Verfahren erhöhen die Sicherheit erheblich.

Benutzerkonten und Passwortverwaltung

  • cat /etc/passwd
  • sudo cat /etc/shadow
  • passwd alice
  • chage -l alice
  • /etc/passwd enthält Basisinformationen zu Benutzern, jedoch keine Passwörter.
  • /etc/shadow speichert Passwort-Hashes, Ablaufdaten und Sperrstatus.
  • Passwörter sollten nie im Klartext gespeichert oder weitergegeben werden.
  • Empfehlung: Mindestlänge 12 Zeichen, Kombination aus Groß-/Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen.

Passwortregeln und Ablaufpolitik

  • cat /etc/login.defs
  • grep PASS_MAX_DAYS /etc/login.defs
  • chage -M 90 alice
  • Mit /etc/login.defs lassen sich globale Passwortanforderungen festlegen.
  • PASS_MAX_DAYS: maximale Gültigkeit eines Passworts (z. B. 90 Tage).
  • PASS_MIN_LEN: Mindestl*