VPN Schaubilder
Version vom 24. November 2025, 18:56 Uhr von Thomas.will (Diskussion | Beiträge)
Eine Analogie
- Die Autos fahren in Hamburg herum und sind für jeden sichtbar.
- Die Autos werden in einen Zug geladen.
- Die Waggons werden mit einem Schlüssel verschlossen.
- Er fährt nun Richtung München ab.
- Der Zug selbst ist für jeden sichtbar.
- Er fährt nun durch Deutschland Richtung München.
- Aber niemand kann erkennen, was im Zug drin ist.
- Der Zug kommt in München an.
- Die Waggons werden mit dem selben Schlüssel aufgeschlossen
- Die Autos werden entladen.
- Sie fahren in München herum und sind für jeden sichtbar.
Die Umsetzung
- Die Autos (Datenpakete)
- Das sind die eigentlichen Informationen, die wir versenden wollen.
- Im lokalen Netzwerk („Hamburg“ oder „München“) sind sie theoretisch „sichtbar“ (unverschlüsselt).
- Der Zug/Die Waggons (Der VPN-Tunnel)
- Das VPN packt die Datenpakete (Autos) in ein neues Transportpaket (Waggon) ein.
- Das nennt man Kapselung.
- Der Schlüssel (Verschlüsselung)
- Durch das Abschließen kann niemand von außen sehen, was im Waggon ist.
- Dass in München „derselbe Schlüssel“ genutzt wird, ist technisch auch korrekt (bei der eigentlichen Datenübertragung nutzt man meist symmetrische Verschlüsselung wie AES, wo Sender und Empfänger den gleichen Schlüssel haben).
- Die Fahrt durch Deutschland (Das Internet)
- Der Zug fährt durch öffentliches Gebiet.
- Jeder sieht den Zug (man sieht, dass eine VPN-Verbindung besteht), aber niemand sieht den Inhalt (die Autos/Daten).


