Kernelarten

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Monolithischer Kernel

  • Funktionen zu Speicher- und Prozessverwaltung und zur Kommunikation zwischen den Prozessen, Treiber sind direkt eingebaut
  • Für die Treiber werden keine zusätzlichen Programme benötigt – ein Geschwindigkeitsvorteil gegenüber einem Mikrokernel.

Mikrokernel

  • Auch µ-Kernel oder Mikrokern, ist ein Betriebssystemkern, der im Gegensatz zu einem monolithischen Kernel nur grundlegende Funktionen erfüllt.
  • In der Regel sind dies Speicher- und Prozessverwaltung, sowie Grundfunktionen zur Synchronisation und Kommunikation.
  • Alle weiteren Funktionen werden als eigene Prozesse (Server), die mit den nachfragenden Programmen (Client) kommunizieren
  • Diese laufen im User-Space
  • Oder sie werden als Programmbibliothek, welche von den nachfragenden Programmen eingebunden wird, im Benutzer-Modus implementiert.

Hybridkernel

  • Ein Hybridkernel (oder auch Makrokernel) ist ein Kompromiss zwischen einem Microkernel und einem monolithischen Kernel.
  • Es werdenaus Geschwindigkeitsgründen einige Teile von monolithischen Kerneln in den Kern integriert und ist deswegen kein reiner Mikrokernel mehr.
  • Er besitzt aber noch nicht genügend Funktionen um als monolithischer Kernel zu gelten.

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