Der FCS (Frame Check Sequence) am Ende des Frames dient der Fehlererkennung. Hierbei wird ein CRC-Prüfsummenverfahren (Cyclic Redundancy Check) angewendet, um sicherzustellen, dass die Daten bitgenau übertragen wurden.
Ethernet II Header
Ethernet - Frame min. 64 Byte max. 1518 Byte
Destination Address
Source Address
Type Field
Data
FCS
6 Byte
6 Byte
2 Byte
46 to 1500 Byte
4 Byte
Ethernet II Felder
Destination Address, Source Address
Die MAC-Adresse (Media-Access-Control-Adresse) ist die Hardware-Adresse jedes einzelnen Netzwerkadapters.
Sie dient als eindeutiger Identifikator des Geräts in einem Rechnernetz.
Man spricht auch von Physische Adresse oder Geräteadresse.
Struktur: Die ersten 3 Byte kennzeichnen den Hersteller (OUI - Organizationally Unique Identifier).
Soll ein IP-Paket im lokalen Netz zugestellt werden, ist es an die physikalische Adresse des Zielrechners zu adressieren.
Soll sie in ein anderes Netz, muss sie an den zuständigen Router adressiert werden.
Jedes Paket besitzt eine Absenderadresse und eine Zieladresse.
Stimmt die Zieladresse des Ethernet-Frames mit der eigenen Layer-2-Adresse überein, wird dieses an eine höhere Schicht weitergereicht.
Um die den IP-Adressen zugehörigen MAC-Adressen zu bestimmen, kommt bei IPv4 ARP zum Einsatz.
Typen Feld
Das Typ-Feld gibt Auskunft über das verwendete Protokoll der nächsthöheren Schicht innerhalb der Nutzdaten.
Der spezielle Wert 0x8100 zur Kennzeichnung eines VLAN-Tags ist im Wertevorrat von Type reserviert.
Ist ein VLAN-Tag vorhanden, darf das daran anschließende Typ-Feld nicht 0x8100 sein.
Nutzdaten (Data)
Die maximale Größe der Nutzdaten wird als MTU (Maximum Transmission Unit) bezeichnet.
Padding: Sind die Daten kleiner als 46 Byte, wird der Frame mit Null-Bytes aufgefüllt, um die minimale Größe von 64 Byte zu erreichen.