Portscan Basics

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Port Scan

Allgemein

  • Beim Portscanning werden die Ports eines Zielsystems auf vorhandene Dienste geprüft.
  • Portscans gehen häufig tatsächlichen Angriffen voraus.
  • Ein Portscan liefert Informationen über:
    • Welche Ports offen sind
    • Welcher Dienst dahinter läuft
    • Welches Produkt und welche Version eingesetzt wird
    • Welches Betriebssystem läuft

Port-Zustände

Zustand Bedeutung
offen Ein Dienst wartet aktiv auf Verbindungen
geschlossen Port ist erreichbar, aber kein Dienst lauscht
gefiltert Paketfilter (Firewall) blockiert den Zugriff – Zustand unklar

Scan-Methoden

TCP-connect-Scan

  • Vollständiger 3-Way-Handshake wird durchgeführt.
  • Einfachste Methode – kein Root nötig.
  • Gut erkennbar im Log.

TCP-SYN-Scan (Stealth)

  • Nur ein SYN-Paket wird gesendet.
  • SYN/ACK als Antwort → Port offen.
  • RST als Antwort → Port geschlossen.
  • Verbindung wird nicht vollständig aufgebaut → schwerer zu erkennen.

UDP-Scan

  • UDP-Pakete werden an Zielports gesendet.
  • Keine Antwort → Port möglicherweise offen.
  • ICMP Port Unreachable → Port geschlossen.
  • UDP-Scans sind langsam und unzuverlässig.
  • Für bessere Ergebnisse werden applikationsspezifische Nutzdaten mitgeschickt.
  • Beispiel: DNS-Anfragen an Port 53 (named) liefern eine verwertbare Antwort.
  • nmap nutzt eine Datenbank mit solchen Nutzdaten für bekannte UDP-Dienste.

Quellen