Skriptviren
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Skriptviren
- Skriptviren nutzen weit verbreitete Skriptsprachen wie Visual Basic Script (VBS) oder JavaScript, die standardmäßig in vielen Betriebssystemen und Anwendungen verfügbar sind.
- Sie werden oft in gewöhnlichen Dateien oder Webseiten eingebettet und können bereits beim Öffnen oder Anzeigen aktiv werden.
- Da Skriptsprachen relativ einfach zu verstehen und zu bearbeiten sind, können auch wenig erfahrene Angreifer schnell eigene Varianten erzeugen.
- Viele Skriptviren manipulieren Dateien, Registry-Einträge oder Systemeinstellungen, da Skriptsprachen häufig Zugriff auf diese Funktionen bieten.
- Skriptviren verbreiten sich häufig über E-Mail-Anhänge, indem infizierte Dateien bei jedem Öffnen neue Kopien an Kontakte weiterleiten.
- Ein bekanntes Beispiel sind infizierte VBS-Dateien, die als harmlos wirkende Dokumente getarnt werden und bei Ausführung Schadfunktionen starten.
- JavaScript-basierte Viren werden oft über Webseiten verbreitet, die manipulierten Code enthalten und bei Besuch ohne Benutzerinteraktion aktiv werden können.
- Bestimmte Umgebungen erlauben Skripten den Zugriff auf ActiveX-Komponenten oder Systemfunktionen, wodurch zusätzliche Angriffswege entstehen.
- Skriptviren können Dateien verändern, Daten versenden, Einstellungen umschreiben oder weitere Malware nachladen.
- Da Skriptdateien häufig wie normale Textdateien wirken, werden sie leicht übersehen oder versehentlich ausgeführt, was ihre Verbreitung begünstigt.