Ssh Socks Proxy

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Prinzip

Beispiel

  • Problem: nas-system hat kein Default Gateway
  • Auf ssh-host wird ein SocksProxy aktiviert
  • Es wird gleichzeitig ein Tunnel zu jump-host geöffnet
  • Dieser SocksProxy öffnet den Port 1080
  • Alle Anfragen auf diesen Proxy werden gehen durch den Tunnel
  • Wenn sie den Tunnel verlassen bekommen sie die Absende Addresse von jump-host
  • Antwort Pakete von Servern werden wieder durch den Tunnel zurück geschickt
  • Und abschliessend dann vom SocksProxy zu den Clients
  • Man kann also nun auf dem Notebook den SocksProxy im Browser eintragen
  • Danach kann man auf die Weboberfläche des nas-systems zugreifen

Auf ssh-host lokal

  • ssh -fnD 1080 root@jump-host -N

Auf ssh-host global

  • ssh -fnD "*:1080" root@jump-host -N

Erklärung der Optionen

-f → Startet SSH im Hintergrund, nachdem ggf. ein Passwort eingegeben wurde. Praktisch, wenn die Session nur als Tunnel läuft und man nicht am Terminal hängen will.

-n → Leitet stdin nach /dev/null um. Verhindert, dass SSH Eingaben von der Shell entgegennimmt. Wird oft zusammen mit -f genutzt.

-N → Weist SSH an, keine Remote-Kommandos auszuführen. Der Tunnel bleibt bestehen, aber es wird keine Shell auf dem Ziel geöffnet.

-D [Bindadresse:]Port → Aktiviert einen SOCKS-Proxy auf dem angegebenen Port. Beispiel -D 1080: bindet lokal auf 127.0.0.1:1080. Mit -D *:1080 (bzw. "*:1080") auch auf allen Interfaces (global erreichbar).


Beenden

  • fuser -vkn tcp 1080

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