Verschleierungstaktik
Zur Navigation springen
Zur Suche springen
Verschleierungstaktik
- Wer angreift, will nicht erkannt werden
- Jede aktive Handlung hinterlässt eine Herkunft
- Die eigene IP-Adresse ist die direkteste Spur zum Angreifer
- Verschleierung trennt die Handlung von der Identität
- Ziel ist Anonymität und das Erschweren der Rückverfolgung
Warum Verschleierung
- Verbergen der eigenen Herkunft gegenüber dem Ziel
- Umgehen von geografischen Sperren und Filtern
- Erschweren der Zuordnung durch Logs und Forensik
- Verteilen der Aktivität über viele Quellen
Grundprinzip
- Zwischen Angreifer und Ziel wird etwas geschaltet
- Der Datenverkehr läuft nicht mehr direkt zum Ziel
- Eine oder mehrere Zwischenstationen übernehmen die Herkunft
- Das Ziel sieht nur die letzte Station, nicht den Ursprung
- Je mehr Stationen, desto schwerer die Rückverfolgung
Grenzen
- Verschleierung ist nicht Unsichtbarkeit
- Zwischenstationen können selbst protokollieren
- Verhaltensmuster bleiben trotz verdeckter Herkunft erkennbar
- Fehler in der Kette führen zur Deanonymisierung
- Vollständige Anonymität ist ein Anspruch, kein garantierter Zustand
Einordnung
- Spuren und Verschleierung gehören zusammen
- Auf der Angriffsseite Mittel zur Verdeckung der Herkunft
- Auf der Analyseseite die Frage, was trotzdem sichtbar bleibt
- Brücke zur Forensik und zum Monitoring