Was ist ein Kernel?
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Grundlegendes
- Der Kernel eines Betriebssystems bildet die hardwareabstrahierende Schicht
- Er stellt auf dieser Basis der aufsetzenden Software eine einheitliche Schnittstelle (API) zur Verfügung.
- Diese agiert unabhängig von der Rechnerarchitektur.
- Die Software kann so immer auf die Schnittstelle zugreifen und braucht die Hardware nicht genauer zu kennen.
- Linux ist dabei ein modularer monolithischer Kernel.
- Der Kernel ist so etwas wie ein Vermittler zwischen Anwendungsprogrammen und Hardware.
- Die Aufgaben sind Speicherverwaltung, Prozessverwaltung, Multitasking, Lastverteilung, Durchsetzung der Berechtigungen und Eingabe/Ausgabe-Operationen auf verschiedenen Geräten.
- Der Kernel wird beim Systemstart in den Speicher geladen und verbleibt dort während der ganzen Zeit.
- Der Kern selbst hat keine Anwendungsprogramme, Bibliotheken oder Systemsoftware.
Schaubild
- Die Anwendungsprogramme greifen nicht direkt auf die Hardware zu.
- Sie rufen Kernel System Calls auf und diese machen dann die wirklichen Aktionen.
- Der Kernel kann aber auch Aufrufe verweigern.
Kernel und Module
- Ein Kernel Modul ist mit einem Treiber vergleichbar.
- Er wird geladen und bildet eine Einheit mit dem Kernel.

