Ssh Socks Proxy: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Xinux Wiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
 
(14 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
=Lokal=
+
=Prinzip=
*ssh -fnD 1080 root@brian.tuxmen.de  -N
+
{{#drawio:ssh-proxy}}
 +
=Beispiel=
 +
*Problem: nas-system hat kein Default Gateway
 +
*Auf ssh-host wird ein SocksProxy aktiviert
 +
*Es wird gleichzeitig ein Tunnel zu jump-host geöffnet
 +
*Dieser SocksProxy öffnet den Port 1080
 +
*Alle Anfragen auf diesen Proxy werden gehen durch den Tunnel
 +
*Wenn sie den Tunnel verlassen bekommen sie die Absende Addresse von jump-host
 +
*Antwort Pakete von Servern werden wieder durch den Tunnel zurück geschickt
 +
*Und abschliessend dann vom SocksProxy zu den Clients
 +
*Man kann also nun auf dem Notebook den SocksProxy im Browser eintragen
 +
*Danach kann man auf die Weboberfläche des nas-systems zugreifen
  
=Global=
+
=Auf ssh-host lokal=
*ssh -fND "*:1080" root@brian.tuxmen.de
+
*ssh -fnD 1080 root@jump-host  -N
  
 +
=Auf ssh-host global=
 +
*ssh -fnD "*:1080" root@jump-host -N
 +
 +
=Erklärung der Optionen=
 +
 +
-f → Startet SSH im Hintergrund, nachdem ggf. ein Passwort eingegeben wurde. Praktisch, wenn die Session nur als Tunnel läuft und man nicht am Terminal hängen will.
 +
 +
-n → Leitet stdin nach /dev/null um. Verhindert, dass SSH Eingaben von der Shell entgegennimmt. Wird oft zusammen mit -f genutzt.
 +
 +
-N → Weist SSH an, keine Remote-Kommandos auszuführen. Der Tunnel bleibt bestehen, aber es wird keine Shell auf dem Ziel geöffnet.
 +
 +
-D [Bindadresse:]Port → Aktiviert einen SOCKS-Proxy auf dem angegebenen Port. Beispiel -D 1080: bindet lokal auf 127.0.0.1:1080. Mit -D *:1080 (bzw. "*:1080") auch auf allen Interfaces (global erreichbar).
 +
 +
 +
=Beenden=
 +
*fuser -vkn tcp 1080
 
=Socksify=
 
=Socksify=
*[[dante-client]]
+
*[[Dante Client]]

Aktuelle Version vom 26. August 2025, 13:02 Uhr

Prinzip

Beispiel

  • Problem: nas-system hat kein Default Gateway
  • Auf ssh-host wird ein SocksProxy aktiviert
  • Es wird gleichzeitig ein Tunnel zu jump-host geöffnet
  • Dieser SocksProxy öffnet den Port 1080
  • Alle Anfragen auf diesen Proxy werden gehen durch den Tunnel
  • Wenn sie den Tunnel verlassen bekommen sie die Absende Addresse von jump-host
  • Antwort Pakete von Servern werden wieder durch den Tunnel zurück geschickt
  • Und abschliessend dann vom SocksProxy zu den Clients
  • Man kann also nun auf dem Notebook den SocksProxy im Browser eintragen
  • Danach kann man auf die Weboberfläche des nas-systems zugreifen

Auf ssh-host lokal

  • ssh -fnD 1080 root@jump-host -N

Auf ssh-host global

  • ssh -fnD "*:1080" root@jump-host -N

Erklärung der Optionen

-f → Startet SSH im Hintergrund, nachdem ggf. ein Passwort eingegeben wurde. Praktisch, wenn die Session nur als Tunnel läuft und man nicht am Terminal hängen will.

-n → Leitet stdin nach /dev/null um. Verhindert, dass SSH Eingaben von der Shell entgegennimmt. Wird oft zusammen mit -f genutzt.

-N → Weist SSH an, keine Remote-Kommandos auszuführen. Der Tunnel bleibt bestehen, aber es wird keine Shell auf dem Ziel geöffnet.

-D [Bindadresse:]Port → Aktiviert einen SOCKS-Proxy auf dem angegebenen Port. Beispiel -D 1080: bindet lokal auf 127.0.0.1:1080. Mit -D *:1080 (bzw. "*:1080") auch auf allen Interfaces (global erreichbar).


Beenden

  • fuser -vkn tcp 1080

Socksify